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Revuegirls
  • © VG Bild-Kunst, Bonn
  • Repro: Berlinische Galerie
    • Jeanne Mammen (1890 - 1976)

  • TitelRevuegirls
  • Datierung1928/29
  • GattungGemälde
  • MaterialÖl auf Pappe
  • Masse64 x 47 cm (Bildmaß), 78 x 62 x 4 cm (Rahmenmaß)
  • Stempel/Signatursigniert rückseitig: "Jeanne Mammen"
  • BeschriftungAufkleber rückseitig: "Galerie Brockstedt"
  • InventarnummerBG-M 0650/78
  • CreditlineErworben aus Mitteln der Stiftung DKLB, Berlin, 1977
  • AusgestelltNein
Text

Nach Jugend und Ausbildung in Paris kehrte Jeanne Mammen 1915 nach Berlin zurück. Mit kritischem Blick und spitzem Stift durchwanderte sie die Straßen, Kneipen und Vergnügungsviertel der Stadt. Ihre Zeichnungen und Aquarelle veröffentlichte sie in Illustrierten wie „Jugend“, „Ulk“ oder „Simplicissimus“ und verdiente damit bis 1933 ihren Lebensunterhalt. Nur wenige Gemälde aus dieser Zeit sind heute noch erhalten.

„Revuegirls“ ist ein Beispiel für Mammens Thema der 1920er Jahre: Frauen in der großstädtischen Vergnügungswelt – als Tänzerin, Serviererin, Strichmädchen, Bardame. Die Künstlerin zeigt hier nicht die glitzernde, sondern eher die dunkle Seite dieser Welt: Entfremdung und harte Arbeit.