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Rückenakt
  • © Khalil Norland, Misha Norland
  • Repro: Berlinische Galerie
    • Ernst Neuschul (1895 - 1968)

  • TitelRückenakt
  • Datierung1932
  • GattungGemälde
  • MaterialÖl auf Leinwand
  • Masse145 x 89 cm (Bildmaß)
  • Stempel/Signatursigniert und datiert unten rechts: "Ernest Neuschul 1932"
  • InventarnummerBG-M 3252/83
  • CreditlineErworben aus Mitteln der Stiftung DKLB, Berlin, 1983
  • AusgestelltJa
Text

Ernst Neuschul war der Sohn eines böhmischen Eisenwarenhändlers. Die Familie zählte zur angesehenen jüdischen Gemeinde seiner Geburtsstadt Aussig. 1920 kam er nach Berlin und schloss sich der Novembergruppe an. Ab 1927 vertrat ihn die Galerie Neumann-Nierendorf.
Als freigeistiger jüdischer Maler wurde Neuschul ab 1933 zum Ziel antisemitischer Hetze. Bei einer Ausstellung am Schöneberger Ufer wurden Werke beschlagnahmt und vernichtet. Unmittelbar nach diesem Ereignis ging er zurück nach Aussig.
1939 gelang ihm die Flucht nach Großbritannien. Seine Mutter und weitere Familienmitglieder wurden in Auschwitz ermordet.
Nach dem Krieg blieb Neuschul in Großbritannien und änderte seinen Namen in Ernest Norland.