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Merz-Postkarte von Helma Schwitters an Hannah Höch. Hannover
  • © VG Bild-Kunst, Bonn
    • Helma Schwitters

  • TitelMerz-Postkarte von Helma Schwitters an Hannah Höch. HannoverAbbildung: "Kurt Schwitters. Postkartenharmonika. (Merzbild.)" collagiert mit Zeitungs-/Zeitschriftenausschnitt (Storch, der ein Kind im Schnabel hält)
  • Datierung20.10.1923
  • GattungCollage
  • SystematikPostkarte
  • MaterialPapier, handgeschrieben, gedruckt, collagiert
  • Masse14 x 9 cm (Blattmaß), 52,5 x 42,5 x 3 cm (Rahmenmaß), 50 x 40 x 0,2 cm (Passepartoutmaß)
  • Umfang1
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC K 434/79
  • Andere NummerBG-HHE II 23.25
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
Weitere Abbildungen

"20.10.23
Liebe Hanna.
Kurt möchte gerne die Zeichnung "Astronomie" im nächsten Merzheft veröffentlichen, wenn Du das Klichée hast. Ausserdem haben wir eine Bitte, solltest Du einmal Richter treffen, so frage ihn doch bitte nach der jetzigen Adresse von Friedrich Kiesler. Kiesler ist Abonnent von Merz und scheint verzogen zu sein da das letzte Merzheft als unbestellbar zurückgekommen ist. Richter kennt Kiesler [1] und wird daher auch wohl seine jetzige Adresse kennen. Huzar ist wieder zurück nach Holland, Lisitzky hat noch immer sehr schwer an seiner Lungentzüdung zu leiden. Kurt ist noch immer nicht in der Schweiz, Sonnabend in 8 Tage hält er bei von Garvens eine Bolte Abend.
Viele herzliche Grüsse und Küsse von Helma, Kurt und Lehmann."


[1] Hans Richter hatte Friedrich Kiesler im Frühjahr 1923 anläßlich der Aufführung des Theaterstückes W. U. R. von Karel Capek im Theater am Kurfürstendamm kennengelernt, für das Kiesler ein "elektro-mechanisches" Bühnenbild entworfen hatte. Der Kontakt zwischen Richter und Kiesler hielt bis 1964, ein Jahr vor dem Tode Kieslers.