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St. Markuskirche
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Friedrich August Stüler (1800 - 1865)

  • TitelSt. MarkuskircheBerlin, Friedrichshain, Weberstraße
  • Datierung13.10.1953
  • GattungFotografie
  • SystematikSchwarzweißfotografie
  • Umfang1
  • KonvolutOst-Berliner Fotoarchiv
  • InventarnummerBG-AS 1436.004841
  • CreditlineÜbernahme aus Beständen der Magistratsverwaltung für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr Berlin [Ost] über die Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen Berlin, 1991
  • AusgestelltNein
Beschreibung

Altbebauung
Zentralbau
Oktogon
Backstein
Kriegsschäden
Ruine
Blick innen durch Chorbogen zur zerstörten Apsis
Einbruch des Fußbodens, darunter Krypta

Die Kirche stand an der Weberstraße (eingezogen). Als 1854 die St.-Markus-Gemeinde für das Stralauer Viertel von der Parochie St. Georgen abgetrennt wurde, war der Kirchenbau schon seit 1848 im Gange, nahm aber nur schleppenden Verlauf, so dass die Kirchenweihe erst am 28.10.1855 stattfand. Der Landbaumeister Runge lieferte den Ausschreibungsentwurf, dessen Korrektur und Ergänzung Friedrich August Stüler vornahm. Abweichend vom Originalentwurf erhielt der achtseitige Backsteinbau mit Apsis im Osten statt eines Zeltdaches die von Stüler entworfene Kuppel. Auch der westlich davon stehende quadratische flachgedeckte Turm wurde diesem zugeschrieben. Der Bau erinnerte an die oberitalienische Frührenaissance, vergleichbar mit dem Dom in Florenz (?). Im Mai 1944 blieben nach einem Bombenangriff nur noch Ruinen, die erst 1957 beseitigt wurden. Der Straßenverlauf veränderte sich zugunsten der Bebauung um den Strausberger Platz und der Straßenname verschwand.
Quelle: http://www.luise-berlin.de/lexikon/FrKr/s/St_Markus_Kirche.htm