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Modell: Nordraum Hohenschönhausen
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Unbekannt

  • TitelModell: Nordraum HohenschönhausenBerlin, Hohenschönhausen
  • Datierungum 1985
  • GattungFotografie
  • SystematikSchwarzweißfotografie
  • Umfang5
  • KonvolutOst-Berliner Fotoarchiv
  • InventarnummerBG-AS 1436.003011
  • CreditlineÜbernahme aus Beständen der Magistratsverwaltung für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr Berlin [Ost] über die Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen Berlin, 1991
  • AusgestelltNein
Beschreibung

Modellfotos
Stadtplanung
Regionalplanung
Großsiedlung
Maßstab unbekannt
Autor: Bezirksbauamt, Büro für Städtebau

Der Bezirk Hohenschönhausen an der nordöstlichen Stadtgrenze Berlins besteht - als zweite der drei Ostberliner Bezirksneugründungen nach 1945 - seit 1985. Der Bezirk entstand aus den vier bis dahin zum Stadtbezirk Weißensee gehörenden, aus mittelalterlichen Dörfern hervorgegangenen Ortsteilen Hohenschönhausen, Falkenberg, Malchow und Wartenberg.
Das erstmals 1356 erwähnte gelegene Straßendorf Hohenschönhausen erhielt zur Unterscheidung von dem tiefer gelegenen, heute zum Bezirk Pankow gehörenden Niederschönhausen den Zusatz Hohen-Schönhausen. Einige der älteren Dorfbauten sind erhalten geblieben, darunter die Dorfkirche mit ihrem vermutlich aus dem 13. Jh. stammenden Kern sowie das etwas westlich von der Kirche gelegene "Schloß Hohenschönhausen" in der Hauptstraße 44.

Das Rittergut Hohenschönhausen wurde um 1900 parzelliert und die beiden Landhauskolonien am Orankesee und am Obersee angelegt.

Zwischen Weißenseer Weg und Konrad-Wolf-Straße erstreckt sich das im wesentlichen zwischen 1954-1964 als größte Sportstätte Ost-Berlins für den damaligen Sportclub Dynamo errichtete Sportforum Berlin.

Das Neubaugebiet Hohenschönhausen mit ca. 120.000 Einwohnern und über 40.000 Wohnungen entstand von 1979 bis 1989 nach Plänen von Peter Schweizer (geb. 1921), Walter Wenzel und Wolf-Rüdiger Eisentraut (geb. 1943) auf einem Terrain der östlich der S-Bahn gelegenen ehemaligen Rieselfelder.
Der erste Komplex des Neubaugebiets mit etwa 7.000 Wohnungen entstand bis 1984 zwischen Gehrenseestraße und Wartenberger Straße sowie an der heutigen Landsberger Allee und auch um den alten Dorfkern.
Im Februar 1984 wurde der Grundstein zur Großsiedlung beiderseits der Falkenberger Chaussee gelegt, wo bis 1989 rd. 30.000 Wohnungen gebaut wurden.

Das Zentrum des Bezirks liegt am Prerower Platz (Schnittpunkt von Falkenberger Chaussee und Zingster Straße). Hier ist ein Teil der geplanten Vorhaben verwirklicht worden (u.a. Kultur- und Handelseinrichtungen, Post und medizinische Einrichtungen), ein anderer Teil (u.a. das Rathaus) ist nach der Vereinigung zurückgestellt bzw. aufgegeben worden.

Die Verkehrsanbindung des Bezirks Hohenschönhausen erfolgt seit Ende 1984 durch die S-Bahn über den Bhf. Lichtenberg.

Der Bezirk Hohenschönhausen hat gegenüber Marzahn eine deutlich niedrigere Einwohnerzahl. Sie lag 1999 unter den Stand von 1990 (118.355), nämlich bei 110.609.

2001 wurden die Bezirke Hohenschönhausen und Lichtenberg fusioniert.

Quelle: http://www.luise-berlin.de/Stadtentwicklung/texte/5_20_hschoeh.htm