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ReichssportfeldRelief von Adolf Wamper am Eingang zur Freilichtbühne
  • © Berlinische Galerie
    • Max Baur (1898 - 1988)

  • TitelReichssportfeld
    Relief von Adolf Wamper am Eingang zur Freilichtbühne
  • Datierung1936
  • GattungFotografie
  • MaterialSilbergelatinepapier
  • Masse28,4 x 20 cm (Bildmaß), 29,4 x 21,1 cm (Fotopapiermaß), 70 x 50 cm (Passepartoutmaß)
  • InventarnummerBG-FS 026/84,18a
  • CreditlineErworben aus Haushaltsmitteln der Berlinischen Galerie, Berlin
  • AusgestelltJa
Text

Das Olympiastadion im Reichssportfeld (heute: Olympiapark Berlin) wurde von Werner March für die Olympischen Sommerspiele 1936 erbaut. Der NS-Staat wollte sich mit diesem Bau international als allmächtige Großmacht präsentieren. Seine ovale, im neoklassizistischen Stil gestaltete Großform aus Naturstein erinnert bewusst an eine antike Arena. Um die Besucher zusätzlich emotional zu überwältigen, markieren zwei 35 m hohe Türme den Haupteingang.
Zeitgleich aufgestellte monumentale Skulpturen bildeten als Ideologieträger einen wichtigen Bestandteil der propagandistischen Gesamtinszenierung. Die grob behauenen, auf Fernsicht angelegten Werke sollten in übersteigertem Maßstab und mit einer Betonung des nackten, muskulösen Körpers die militärischen Seiten des Sports verbildlichen.