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Der Blaue Reiter: Ausstellungskatalog.
  • © VG Bild-Kunst, Bonn
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Hannah Höch (1889 - 1978)

  • TitelDer Blaue Reiter: Ausstellungskatalog.3. Tsd. Berlin: Der Sturm, 1912. S. 3-6, 15-18 (Mittelseiten fehlen).
  • Datierung1912
  • GattungDruckerzeugnis
  • SystematikKatalog
  • MaterialPapier, gedruckt
  • Masse14,5 x 19,5 cm (Objektmaß)
  • BeschriftungHandschriftlich Notizen von Hannah Höch
  • UmfangSeiten 11
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC 498/79
  • Andere NummerBG-HHE I 5.2
  • CreditlineErworben aus Mitteln der DKLB vom Senator für Kulturelle Angelegenheiten Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
Weitere Abbildungen

Der Katalog enthält ein Vorwort von Franz Marc und einen Beitrag von Wassily Kandinsky Über das Kunstverstehen.
Hannah Höch notierte auf der Titelseite: „Liebes Gretelein, dies schicken wir dir zu Deiner Anfrage neulich, es steht Gutes drin. Gib es bitte auch Vater zu lesen. Hannah“.
Folgende Text-Passagen hat Hannah Höch unterstrichen und am Rand vermerkt: „Vater zeigen“:
„Muß uns diese vielbeschriebene Tatsache nicht zu dem Gedanken leiten, daß wir heute an der Wende zweier langer Epochen stehen, ähnlich wie die Welt vor anderthalb Jahrtausenden, als es auch eine kunst- und religionslose Übergangszeit gab, wo Großes und Altes starb und Neues, Ungeahntes an seine Stelle trat? Die Natur wird den Völkern nicht ohne große Absichten Religion und Kunst mutwillig gemordet haben.“ (Franz Marc)
„Zwei altersgraue und ewig junge Gesetze beherrschen die geistige Welt:
1. Die Angst vor dem Neuen, der Haß gegen das Nichterlebte.
2. Die hastige Neigung, diesem Neuen, Nichterlebten eine das Leben tötende Etikette anzuhängen.“ (Wassily Kandinsky)