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Brief von Raoul Hausmann an Hannah Höch. Berlin
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Raoul Hausmann (1886 - 1971)

  • TitelBrief von Raoul Hausmann an Hannah Höch. Berlin
  • Datierung23.03.1918
  • GattungKorrespondenz
  • SystematikBrief
  • MaterialPapier, handgeschrieben
  • Umfang2 Blatt
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC K 714/79
  • Andere NummerBG-HHE I 10.9
  • CreditlineErworben aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
Weitere Abbildungen

Nach einer dramatischen, teilweise auch handgreiflichen Auseinandersetzung rechtfertigt sich Raoul Hausmann und macht Hannah Höch Vorwürfe, ihrem Bruder Danilo, den sie ins Vertrauen gezogen hatte, Falsches berichtet zu haben. Er empfindet ihr Verhalten als Verrat.

„ [...] Hast Du nicht Adler, Heilen und Bilden[1] gelesen? Weißt Du noch nicht, daß ich Dir 1916 sagte: töte den Vater in Dir? Warum bist Du für ihn, gegen mich? Warum greifst Du mich ironisch und lügnerisch an, statt mit mir zu sein? Aus Liebe? Willst Du nie begreifen, was Du mir tust, so das ich Dich schlage?“

[1] Heilen und Bilden: ärztlich-pädagogische Arbeiten des Vereins für Individualpsychologie, / Hg. A. Adler, Furtmüller, Wexberg. München, 1913.