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Brief von Johannes Baader und Raoul Hausmann an Hannah Höch. Berlin-Zehlendorf
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Johannes Baader (1875 - 1955)

  • TitelBrief von Johannes Baader und Raoul Hausmann an Hannah Höch. Berlin-Zehlendorf
  • Datierung01.07.1919
  • GattungKorrespondenz
  • SystematikBrief
  • MaterialPapier, handgeschrieben
  • Umfang1 Blatt
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC K 750/79
  • Andere NummerBG-HHE I 12.35
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
Weitere Abbildungen

Brief mit Briefkopf: Speiseanstalt Baader [.. .][1].

„Zwiegespräch Ag. 1, 237[2]:
Das ist das Tolle, daß die Leute immer noch glauben, daß dies Privatangelegenheiten seien. (R. H.)
Ergo: Es gibt keine »Privatangelegenheiten«!“
[Zusatz von Hausmann:]„Ist ja alles Unsinn!
Entferne mich aus Deinen Gedanken, wenn Du es
KANNST
entferne mich aus Deinem Körper, wenn Du es
KANNST
aber Du kannst mich nie aus Deinem Bewußtsein oder Deinem Empfinden austilgen. Also bin ich Dein Eigen, wie Du mein Eigen bist. Alles andre ist kindischer Selbstbetrug!“
[Zusatz von Baader:] „Es ist nicht leicht, aber es ist schön und groß:
Mensch sein.“

[1] Betreiberin dieses Privatmittagstisches war Baaders Ehefrau Anna.
[2] Entspricht nach Baaders Zeitrechnung dem 1. Juli 1919, 2.37 Uhr.