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Merz-Postkarte unfrankiert von Kurt Schwitters an Arthur Segal mit Abbildung "Kurt Schwitters Franz Müllers Drahtfrühling (Merzbild.)".  [o. O.]
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Kurt Schwitters (1887 - 1948)

  • TitelMerz-Postkarte unfrankiert von Kurt Schwitters an Arthur Segal mit Abbildung "Kurt Schwitters Franz Müllers Drahtfrühling (Merzbild.)". [o. O.]
  • Datierungvermutl. 1923
  • GattungKorrespondenz
  • SystematikPostkarte
  • MaterialPapier, handgeschrieben
  • BeschriftungAnmerkung von Hannah Höch: "diese Karte sollte ich zu Segals Jour mitnehmen. Hatte aber nicht den Mut dazu. H. Höch / 1923?"
  • Umfang1
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-Ar 4/93,5
  • Andere NummerBG-HHE II 23.41
  • CreditlineSchenkung, 1993
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
Weitere Abbildungen

"Liebe Segals! Bitte seien Sie mir nicht böse, ich kann nicht so lange bleiben, um Ihren ersten Jour [1] mitmachen zu können, ich muss nach Hannover, Arp auch, wir fahren Donnerstag ab. Übrigens nach längerem Überlegen, würde ich doch nicht mit Frau Dexel [2] in einem Raum gesellig zusammensein können. Wenn mich jemand einen Schurken wie Doesburg tituliert, so können Sie sich denken, dass ich keine Lust habe, mich ähnlichen Titulierungen wieder auszusetzen. Wissen Sie, im Leben bin ich ein Huhn, wie Auguste Bolte [3]. Leben Sie recht wohl, und besten Verlauf Ihres Jour.
Herzlichst Merz."//

[1] Monatlicher "Jour fixe" im Atelier Arthur Segals.
[2] Grete Dexel (geb. Brauckmann), Ehefrau von Walter Dexel.
[3] Kurt (Merz) Schwitters: Tran Nr. 30 : Auguste Bolte (ein Lebertran.). Berlin: Verl. Der Sturm, 1923.