Resultate:  1

Brief von Hans Arp an Hannah Höch. Zürich
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Hans Arp (1886 - 1966)

    • Beteiligte Hans ArpKorrespondenzpartnerAbsender/inHannah HöchKorrespondenzpartnerAdressat/in
  • TitelBrief von Hans Arp an Hannah Höch. Zürich
  • Datierung18.09.1924
  • GattungKorrespondenz
  • SystematikPostkarte
  • MaterialPapier, maschinengeschrieben
  • BeschriftungHanschriftliche Anmerkung von Hannah Höch: "Haag".
  • Umfang1
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC K 11/79
  • Andere NummerBG-HHE I 24.12
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung

"zürich
arbenzstrasse 10
18 9 24
l. h. h.
was macht die wohllust.
wann kommen sie endlich einmal zu uns. vielleicht bin ich in bälde besitzer eines tessinischen schlosses wo ihnen dann palmenbeschattete edle räume zur verfügung stehen.
dass ungestrichene unfertige relief [1] bitte ich nicht mitzuschicken.
bitte schicken sie mir doch umgehend so bald wie möglich postwendend u . s . w . eine gute photo ihres bildes etiquetten und nadeln für das ismusbuch [2] das ich mit lissitzky herausgebe.
ganz ihr arp"

[1] Es ist unklar, ob es sich hierbei um das heute im Besitz der Nationalgalerie Berlin befindliche unbemalte Relief (Dada-Relief) handelt, das aus dem Nachlaß Hannah Höchs angekauft wurde, oder um das Relief Vogelmaske von Hans Arp, das auf einer Innenaufnahme des Ateliers von Hannah Höch zu erkennen ist, also zumindest vorübergehend in ihrem Besitz war.
[2] Die Kunstismen, les ismes de l'art, the isms of art / El Lissitzky; Hans Arp (Hrsg.). Erlenbach-Zürich; München; Leipzig: Eugen Rentsch, 1925. Auf S. 20 ist das Ölgemälde Die Etiketten [wollen sich hervortun] (1922) von Hannah Höch abgebildet, das nach ihren eigenen Angaben verschollen ist; s. BG-HHE II 25.73