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Brief von Salomo Friedlaender (Mynona) an Hannah Höch. [o. O.]
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Salomo Friedlaender (1871 - 1946)

  • TitelBrief von Salomo Friedlaender (Mynona) an Hannah Höch. [o. O.]
  • Datierung[1924]
  • GattungKorrespondenz
  • SystematikBrief
  • MaterialPapier, maschinengeschrieben
  • Umfang1 Blatt
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC K 4510/79
  • Andere NummerBG-HHE II 24.21
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung

"Im Grunde genommen bist Du ein fabelhaftes und wunderbares Mädchen - und wer Dich nicht begreift, muss ein läppischer und vollkommen unmöglicher Bursche sein.
Und wer Dich begreift?
Der ist ein Kind, Dir gleich. Der ist sanft. Und manchmal sehr wild. Aber sehnsüchtig ist er sehr, und wenn er Dein Traummuseum sieht, dann wachsen ihm sofort sieben blaue Blumen im Herzen und er fängt wieder an, daran zu glauben, dass es noch reine und menschliche Menschen gibt.
Also Du bist ein Phänomen.
Ausserdem zart wie ein Libellenflügel - und brauchst eine Mutter - oder einen Liebsten - oder einen Engel, der Dich enorm verwöhnt. Und Dir einen jungen Frühling mitten in die Seele hinein zu zaubern versteht.
Ich küsse Dich und Du bist meine innige Freundin!
Ich möchte Dich so gern bald sehen -
Innigst Mynona"