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Brief von Helene Milius an Hannah Höch. [o. O.]
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Helena Milius (1889 - 1968)

  • TitleBrief von Helene Milius an Hannah Höch. [o. O.]
  • Date09.07.1931
  • CategoryKorrespondenz
  • ClassificationBrief
  • MaterialPapier, handgeschrieben
  • Amount1 Blatt
  • FondsNachlass Hannah Höch
  • Inventory NumberBG-HHC K 4349/79
  • Other NumberBG-HHE II 31.12
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • On DisplayNo
Transcription / Description
Additional Reproductions

"Liebe Hannah.
Es freute mich ausserordentlich heute von Buijs [1] zu hören, dasz du wieder, noch wohl nicht ganz gesund, aber doch viel besser bist. Die sorgenvollen Tage liegen also wieder hinter dir und Til, und jetzt kannst du dich mit diesem herrlichen Sommerwetter im Freien ganz erholen. Du, die Blumen und Pflanze sosehr liebt, muszt es wohl herrlich finden jetzt nicht in der warmen Stadt zu sein. Ein glück, dasz deine Freundin gerade jetzt ihr Haus zur Verfügung stellen konnte, ich denke du bist in einigen Wochen wieder ganz rund und dann feierst du zum zweiten Male die 100 Pfund!
Für Til ganz unerwartet wieder eine Übersetzung und vielleicht kommt nächste Monat noch eine, so dasz sie doch in den Ferien noch etwas verdienen kann.
Schreibe mir gelegentlich das Masz deiner Schuhe! Ich hatte noch sehr gute schwarze mit hohen Absätzen, die mir nicht bequem sitzen. Vielleicht kannst du sie tragen (37), dann bewahre ich sie auf bis du wieder hier kommst.
Der Brief musz per Eilboten abgeschickt werden, (alles ist hier immer eilig, ich staune fortwährend dasz meine Neuen es aushalten!) also Schlusz.
Allerherzlichste Grüsze für dich und Til von//
Lena"

[1] Jan Buijs.