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Brief von Paul Ferdinand Schmidt an Hannah Höch. Berlin
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Paul Ferdinand Schmidt (1878 - 1955)

  • TitelBrief von Paul Ferdinand Schmidt an Hannah Höch. BerlinBriefkopf: "BERLIN-WILMERSDORF / BONNERSTR. 3 III."
  • Datierung20.01.1939
  • GattungKorrespondenz
  • SystematikBrief
  • MaterialPapier, handgeschrieben
  • Umfang1 Blatt
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC K 4292/79
  • Andere NummerBG-HHE II 39.1
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
Weitere Abbildungen

"20.1.39
Liebes Fräulein Höch,
Es hat lange gedauert, bis ich Ihnen etwas antworten kann, und das ist nicht sehr tröstlich, leider. Unser Freund, der manchmal Aquarelle kaufte, hat momentan gar kein Geld; Nierendorf war verreist, ich habe ihn gestern gesprochen, er gibt im Frühjahr sein Ausstellungslokal auf, und das ist bis dahin ganz besetzt. Kann aber sein, daß sich etwas zwischenschieben läßt. Am besten ists, jetzt, da ich vorgearbeitet habe, ihn einmal anzurufen: Kurfürst 2406. Die 20 Aquarelle habe ich ihm für alle Fälle dort gelassen, obwohl er meinte, daß kaum eine Hoffnung auf Verkauf besteht.
Wie wärs mit Gurlitt? [1] Er ist jetzt in Matthäikirchstr. 27 und hat viel Platz. Fragen Sie doch telefonisch an, ob Sie ihm (oder ihr: Frl. Friks) Aquarelle vorlegen sollen, oder was sonst!
Mit den Bemühungen für Fräulein Til haben wir schon gar nicht versucht!
Ich wünsche Ihnen von Herzen besseren Erfolg und bleibe mit herzlichen Grüßen, auch von meiner Frau, an Sie beide
Ihr Paul F. Schmidt."

[1] Wolfgang Gurlitt (1888-1965), Kunsthändler.