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Brief von Christof Hertel an Hannah Höch. Dessau
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Christof Hertel (1908 - 1932)

  • TitelBrief von Christof Hertel an Hannah Höch. DessauBriefkopf: "hochschule für gestaltung bauhaus dessau [...]".
  • Datierung18.05.1932
  • GattungKorrespondenz
  • SystematikBrief
  • MaterialPapier, maschinengeschrieben
  • Umfang1 Blatt
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC K 4256/79
  • Andere NummerBG-HHE II 32.11
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
Zugehörige Objekte

"hert/w. 18.5.32
verehrte frau höch,
entschuldigen sie, dass ich ihnen erst heute auf ihren brief antworte. ich konnte nicht nach berlin kommen, da ich zwei wochen krank war. an ihrer ausstellung ändert sich selbstverständlich nichts. es hat sich nur durch störungen in unserer disposition eine veränderung des termins ergeben, sodass wir ihre arbeiten bestimmt vom
sonntag, den 29. mai bis incl. freitag, den 10. juni
ausstellen werden. ich bitte sie, die in frage kommenden arbeiten uns bis spätestens mittwoch, den 25. mai zu schicken. es bleibt also bei unserer vereinbarung, dass sie uns etwa 40 blatt fotomontagen und aquarelle (ich verweise nochmals auf ihre kleinen aquarellstudien, die sie mir vor einiger zeit zeigten) sowie auch zeichnungen zur verfügung stellen. es wäre sehr schön, ihr einverständnis vorausgesetzt, wenn sie uns auch frühere arbeiten (ich denke an im «fotoauge» reproduzierte fotomontagen) auswählen würden, damit die ausstellung einen guten überblick über ihr schaffen ergibt. ihre ausstellung ist bei uns gewissermassen eine jubiläumsausstellung, nämlich die 25.
es freute mich sehr, heute von herrn hilberseimer zu hören, dass sie voraussichtlich einmal zu ihrer ausstellung herüber kommen werden. ich darf sie darum bitten, mir ihr kommen durch eine kleine mitteilung anzuzeigen.
mit den besten grüssen
ihr christof hertel
n. b. wir schicken unsere einladungen an alle uns bekannten interessenten und galerien. genügt es ihnen, wenn wir ihnen für ihren privatgebrauch 15 einladungen zusenden?"