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"De Onafhankelijken" openen de deuren, [vermutl. De Telegraaf]
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Kasper Niehaus (1889 - 1974)

  • Title"De Onafhankelijken" openen de deuren, [vermutl. De Telegraaf]Rezension zur 32. Ausstellung der Künstlergruppe De Onafhankelijken im Amsterdamer Stedelijk Museum, 3. März bis 1. April 1928.
  • Date[03.1928]
  • CategoryDruckerzeugnis
  • ClassificationZeitungsausschnitt
  • MaterialPapier, gedruckt
  • Amount1 Blatt
  • FondsNachlass Hannah Höch
  • Other NumberBG-HHE II 28.33
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • On DisplayNo
Transcription / Description
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Übersetzung aus dem Holländischen:
"«Die Unabhängigen» öffnen die Türen
Kunst und Sensationen
Man zähle das Ergebnis ... und das Ziel. -
Rekruten, die vielleicht berühmt werden könnten.-
Ausstellung in zusammengehörigen Gruppen.
Wachstum und Möglichkeiten
Wer nur die Ergebnisse zählt, wird auf dieser Gruppenausstellung der Unabhängigen im Stedelijk Museum vielleicht wenig seines Geschmacks finden, wer jedoch auch das Ziel zählt, wird, auch ohne die doppelt und dreifach gefütterte Jacke der Verträglichkeit anziehen zu müssen, hier viel zu würdigen finden. Er wird keine Vollkommenheit und Vervollkommnung sehen können, dafür aber Wachstum und vielerlei Möglichkeiten. Diese Ausstellung zeigt Nachwuchs, der vielleicht einst berühmt sein wird. Ein anderes generelles und bemerkenswertes Kennzeichen ist, daß viele Jüngere versuchen, eher durch einen etwas sensationellen Entwurf als durch saubere Mittel, wie sie allein der Malerei eigen sind, das Interesse zu wecken.
Es wurde versucht zusammengehörige Gruppen zu hängen. Ich werde diesmal die Werke, die mir auffielen, kurz besprechen in einer Reihenfolge [...] die keine Rangfolge ist.
[...]
Im hinteren Raum wähnt man sich zunächst in eine Ausstellung deutscher Expressionisten versetzt. Wie Künstler unseres Landes, mit seiner reichen bildnerischen Tradition, diesem Vorbild folgen können, ist mir ein Rätsel. Hiermit verglichen erscheinen A. G. v. Velde mit seinem Blumenbild, H. de Vries mit seinem Früchtestilleben und G. H. Grauss, ebenfalls mit Blumen, als eine bessere Überlieferung. H. Höch versucht in ein paar surrealistischen Darstellungen uns eher durch eine besondere Philosophie als durch saubere bildnerische Qualitäten zu blenden. In den darauf folgenden Räumen ziehen Sal. Meyer, Otto Hanrath [...] die Aufmerksamkeit auf sich [...]
Kasper Niehaus"