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Uitnoodiging - tot het bijwohnen der opening v. d. tentoonstelling v. werken van Hannah Höch. Den Haag
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • De Bron

  • TitleUitnoodiging - tot het bijwohnen der opening v. d. tentoonstelling v. werken van Hannah Höch. Den HaagEinladung und Katalog zur Ausstellung von Hannah Höch in der Galerie De Bron, Den Haag 11. Mai bis 7. Juni 1929. Die einleitenden Worte zur Ausstellung spricht Jan W. Buijs.
  • Date11.5.1929 - 7.6.1929
  • CategoryDruckerzeugnis
  • ClassificationAusstellungskatalog
  • MaterialPapier, gedruckt
  • Dimensions22,7 x 26,6 cm (Blattmaß)
  • Inscriptionhandschriftliche Anmerkungen Hannah Höchs
  • Amount1 Blatt
  • FondsNachlass Hannah Höch
  • Inventory NumberBG-HHC D 520/79
  • Other NumberBG-HHE II 29.36
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • On DisplayNo
Transcription / Description
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Additional Reproductions

Anmerkung von Hannah Höch: zu Kat.-Nr. 20: "Wo geblieben?", Kat.-Nr. 21: "Katze Ninn", Kat.-Nr. 32: "Hat Ditte van der Vies".

In holländischer Sprache ist das künstlerische Credo Hannah Höchs abgedruckt.
Übersetzung aus dem Holländischen:
"Ich möchte die festen Grenzen auswischen, die wir Menschen mit einer eigensinnigen Sicherheit um alles, was in unseren Bereich kam, gezogen haben. Ich male, um diesem Wunsch Form zu geben und um ihn anschaulich zu machen. Ich will aufzeigen, daß klein auch groß sein kann und groß auch klein ist; allein der Standpunkt, von dem wir bei unserem Urteil ausgehen, muß anders gewählt werden ... und sofort verliert jeder Begriff seine Gültigkeit und all unsere menschlichen Gesetze verlieren ihre Gültigkeit. Ich würde heute die Welt aus der Sicht einer Ameise wiedergeben und morgen so, wie der Mond sie vielleicht sieht.
Natürlich darf das ästhetische Element in einem Kunstwerk nicht um der Idee, der Phantasie oder des Gegenstandes willen vernachlässigt werden. Es geht immer darum, das organische, selbständige Leben eines Werkes zu schaffen, Form und Farben zur Harmonie zu bringen. Je mehr Lebendigkeit, je stärkere Intuition und tiefere Einfühlung dem Kunstwerk zu Grunde liegen, desto stärker wird es zu uns sprechen, unabhängig davon, zu welcher Zeit oder zu welchem «ismus» es gehört.
Wir müssen uns ohne Voreingenommenheit dem Kunstwerk gegenüberstellen, d. h. ein zu bequemes, nämlich ohne eigenes Nachdenken übernommenes Verhalten gegenüber Kunst im allgemeinen gründlich revidieren (da sonst jedes Vorstellungsvermögen untergraben wird), auf daß Platz geschaffen wird für dasjenige, was die Künstler unserer Zeit wollen, für die
KUNST UNSERER ZEIT."

"Katalog

ÖLMALEREIen
1. Dada-Gemälde 1921
2. Abstrakte Landschaft
3. Die Mücke ist tot
4. Frau unter Saturn [Frau und Saturn]
5. Vita immortalis
6. Der Weg
7. Glas
8. Roma
9. Journalisten
10. Imaginäre Brücke
11. Vom Menschen aus ...
12. Die Treppe
13. Die Braut
14. Gewächse
15. Der Zaun
16. Geschöpfe

BILDER aus FARBIGEM PAPIER
17. Alte Frau
18. Portrait T. Brugman
19. Junges Mädchen
20. Frau To
21. Kopf einer Katze

ZEICHNUNGen
22. Nebel (und anderes)

AQUARELLE
23. Aquarell a. b. c. usw.

PHANTAstische AQUARELLZEICHNUNGen
24. Er blau, er rot, sie gelb
25. Begegnung
26. Verfolgung
27. Pat und Patachon (u. a.)

ABSTRAKTE AQUARELLE
28. 2 abstr. Aquarelle

GROSSE AQUARELLE
29. Frühling über Berlin
30. Stilleben mit Tasse
31. Stilleben: blaues Ei
32. Stilleben mit Nadel
33. Petroleumlampe
34. Der Spaziergänger
35. Verkehrspolizist
36. Katzen
37. Fröhliche Franzosen
38. Tasse a. b. c. usw."