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Brief von Philip N. Youtz an Hannah Höch. Fairmount, Philadelphia
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Philip N. Youtz (1895 - 1972)

  • TitelBrief von Philip N. Youtz an Hannah Höch. Fairmount, PhiladelphiaBriefkopf: "Pennsylvania Museum of Art [...]".
  • Datierung14.02.1933
  • GattungKorrespondenz
  • SystematikBrief
  • MaterialPapier, maschinengeschrieben
  • BeschriftungHandschriftliche Anmerkungen von Hannah Höch: "Flammarion / 2te Ausst siehe 1te: Brief vom Jan. 1932 / geschickt: 5 Fotomontagen".
  • Umfang1
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC K 4262/79
  • Andere NummerBG-HHE II 33.4
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
Zugehörige Objekte

Übersetzung aus dem Englischen:

"Meine liebe Frau Höch,
ich schreibe Ihnen persönlich, um Sie zu fragen, ob Sie uns die Ehre geben, Werke für den Zweiten Internationalen Salon in Philadelphia zur Verfügung zu stellen. [1] Dieser wird vom Pennsylvania Museum of Art finanziert und in den neuen Ausstellungsräumen des Hauptgebäudes des Philadelphia Art Museums stattfinden. Der Salon wird die Anerkennung der Photographie als eine der schönen Künste, ganz so wie die Malerei und die Bildhauerei, zum Ausdruck bringen.
Das Pennsylvania Museum of Art ist eine der ersten Institutionen, die die Photographie in dieser Weise ehrt. Ich bin deshalb ganz besonders bestrebt, Arbeiten hervorragender Künstler in der Ausstellung zu haben. Ich denke, Sie werden an Hand der prominenten Jury, deren Zusammensetzung umseitig zu finden ist [2], erkennen, daß wir versuchen, einen sehr hohen künstlerischen Standard zu setzen.
Ihre Arbeit ist innerhalb der Photographie so herausragend, daß ohne Ihre Werke keine Ausstellung vollständig sein kann.
Mit der Versicherung, daß wir höchst dankbar für Ihre Teilnahme wären,
bin ich
Ihr ergebener
Philip N. Youtz
Ausstellungskurator"

[1] Auch bei dem Second Philadelphia International Salon of Photography ist trotz Einladung und Hannah Höchs Vermerk, daß sie fünf Collagen in die USA geschickt habe, keines ihrer Werke im Katalog aufgeführt. Möglicherweise trafen die fünf Collagen auf Grund des langen Transportweges erneut zu spät zur Ausstellung ein.
[2] Genannt werden Charles K. Archer, Ewing Galloway, Joseph M. Bing, Pirie Macdonald und Margaret Bourke-White.