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wat deed de filmliga? wat doet de filmliga? Amsterdam
  • © VG Bild-Kunst, Bonn
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Niederländische Filmliga

  • Titlewat deed de filmliga? wat doet de filmliga? AmsterdamInformationsschrift und Briefumschlag der Niederländischen Filmliga anläßlich des ersten Jahrestages ihrer Gründung.
  • Date1928/1929
  • CategoryKleinschrifttum
  • ClassificationInformationsschrift
  • MaterialPapier, gedruckt
  • Dimensions32,4 x 24,5 cm (Blattmaß)
  • Amount2 Blatt, 4 Seiten
  • FondsNachlass Hannah Höch
  • Inventory NumberBG-HHC D 2764/79
  • Other NumberBG-HHE II 28.50
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • On DisplayNo
Transcription / Description
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Additional Reproductions

Neben dem Manifest der Niederländischen Filmliga 1929 in holländischer Sprache ist ein Artikel aus der Wiener Arbeiter Zeitung vom 9. September 1928 abgedruckt:

"Die Niederländische Filmliga feiert dieser Tage den ersten Jahrestag ihrer Gründung. Sie kann auf die Arbeit, die sie in einer kurzen Zeit geleistet hat, stolz sein. In einem Land, das keine eigene Produktion hat, dem auf dem Filmmarkt keine besondere Bedeutung zukommt, haben die Gründer der Filmliga in ganz kurzer Zeit den Boden für eine künstlerische Filmbetrachtung und für künstlerisches Filmverständnis geschaffen. Wohl keine Organisation der Welt kann sich dessen rühmen, dass die Filme, die sie vorführt von einer so hohen Qualität wären wie die Filme der Niederländische Filmliga. Besonders den Werken der französischen Avantgarde (von denen man bei uns fast nichts kennt) hat die Liga Eingang nach Holland und Beachtung beim Publikum verschafft. Auch Filme der früheren, künstlerisch hochstehenden deutschen Produktion, zum Beispiel Murnau's «Nosferatu», Viertel's «Perücke» und Wiene's «Raskolnikow» hat die Liga in Holland gespielt. Sie hat auch bewirkt, dass sich das Kinogeschäft langsam auf den künstlerischen Film umstellt; es ist Verdienst der Liga, dass ein Film wie Ruttmann's «Symphonie der Grosstadt» überhaupt nach Holland kam und Anklang fand. Auch die Werke einer ganz jungen holländischen produktion sind mit der Förderung der Liga gedreht worden. In allen grösseren Städten Hollands hat die Liga heute ihre Ortsgruppen, in Amsterdam, Rotterdam, Utrecht, Den Haag, in Groningen und Haarlem. Die Pionierarbeit, die die Holländer in aller Stille für den guten, für den künstlerischen Film leisten, ist nicht hoch genug einzuschätzen; es ist sehr zu wünschen, dass die holländische Filmliga in den andern europäischen Staaten bald Schwesterorganisationen erhält, die sich mit dem gleichen Eifer und der gleichen Kompromisslosigkeit ihrer Aufgabe widmen."