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Frühlingsmesse der Kunstgewerbegruppe des Deutschen Lyceum-Club. Berlin
  • © VG Bild-Kunst, Bonn
    • Hannah Höch (1889 - 1978)

  • TitelFrühlingsmesse der Kunstgewerbegruppe des Deutschen Lyceum-Club. Berlin
  • Datierung02.05.1924 - 07.05.1924
  • GattungPublikation
  • SystematikPlakat
  • MaterialPapier, gedruckt
  • Masse35,5 x 47,5 cm (Blattmaß)
  • Stempel/Signaturmonogrammiert in der Darstellung unten Mitte: HH
  • BeschriftungHandschriftliche Anmerkung von Hannah Höch: "1924? 1925? Höch"
  • Umfang1
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-HHC D 2776/79
  • Andere NummerBG-HHE II 24.26
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung

Das Plakat war von Hannah Höch gestaltet.

[1] Der Deutsche Lyceum-Club war ein Zusammenschluß von Frauen auf Vereinsebene, die auf künstlerischem, wissenschaftlichem, journalistischem oder sozialem Gebiet tätig waren. In Anlehnung an das 1903 in England ins Leben gerufene Vorbild der International Association of Lyceum-Clubs wurde 1905 auf Anregung von Marie von Bunsen der Berliner Lyceum-Club gegründet, der bis 1943 bestand. Diese Vereinigung, die sich mit den "besseren Kreisen" verbunden fühlte und unter dem Protektorat von Carmen Sylva, der dichtenden Königin von Rumänien, stand, vertrat auf Grund der heterogenen Zusammensetzung keine konkreten politischen Forderungen. Ziel war es vielmehr, den Leistungen der geistig und künstlerisch tätigen Frauen in der von Männern dominierten Gesellschaft zu größerer Akzeptanz zu verhelfen, so beispielsweise mit der 1912 unter der Ägide von Hedwig Heyl ausgerichteten Ausstellung Die Frau in Haus und Beruf.
Vgl.: Sabine Sander: Nur für geladene Gäste. Der "Deutsche Lyceum-Club". In: "Ich bin meine eigene Frauenbewegung" : Frauen-Ansichten aus der Geschichte einer Großstadt / Bezirksamt Schöneberg von Berlin (Hrsg.). Berlin, 1991. - S. 52-57.