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Brief von Johannes Baader an Elfriede Hausmann. [Plessow]
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Johannes Baader (1875 - 1955)

  • TitelBrief von Johannes Baader an Elfriede Hausmann. [Plessow]Rückseite Brief von Raoul Hausmann an Elfriede Hausmann, [vermutlich 24.7.1918]
  • Datierung24.07.1918
  • GattungKorrespondenz
  • SystematikBrief
  • MaterialPapier, handgeschrieben, Tinte
  • Umfang1 Blatt
  • KonvolutTeilnachlass Raoul Hausmann
  • InventarnummerBG-RHA 425
  • CreditlineErworben aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, und Spendenmitteln, 1991
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
Weitere Abbildungen

»24. Juli 18 zwischen 1 und 2 Uhr morgens.

Ich habe Hannas Brief an Dich gelesen. Meine Gedanken über Dich kennst Du. Raoul wird Dir zeigen, was ich Hanna geschrieben habe.
Außen auf den Umschlag meiner Zeilen schrieb ich: „Die Frau, die das Wort schrieb: Gott selbst wird Dir noch das Maul verbieten" ist vor Gott verpflichtet, das hier Eingeschlossene zu lesen, mit einem feinen und guten Herzen. Antwort auf den Ruf:
S.O.S.
23. Juli 1918 Baader

Dir einen herzlichen Gruß
und nochmals: recht schöne Tage.

An Elfriede.«

In Hausmanns Handschrift: »wenden«


Rückseite Brief von Raoul Hausmann an Elfriede Hausmann
[Plessow, vermutlich 24.7.1918]
»Meine Liebe, es ist also mit allen möglichen Vorsichtstaktiken, dass sie ihn auch lese, ein Brief von Baader an sie abgegangen. Meine Mutter teilte mir mit, dass sie ihr wie gewünscht geschrieben habe. Nun wollen wir vorläufig abwarten. - Es tut mir so leid, dass Du Dir dort auf die Entfernung Sorge machst, aber sei ruhig. Gestern suchte ich Deinen Brief, wo Du schreibst, Du seist stolz auf mich, konnte ihn aber nicht finden. Hier ist das Wetter sehr wechselnd. - Prof. Preiss hat heute 150 Mark geschickt. - Nun möchte ich wirklich, dass es Dir in Osterholz gut geht. Dass ich an Dich denke, das weisst Du ja. Viele Grüsse Dein R«