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Brief von Helma Schwitters an Raoul Hausmann. Hannover
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Helma Schwitters

  • TitleBrief von Helma Schwitters an Raoul Hausmann. HannoverBriefkopf: Merz Werbezentrale Hannover Waldhausenstr. 5
  • Date31.5.1930
  • CategoryKorrespondenz
  • ClassificationBrief
  • MaterialPapier, maschinengeschrieben, mit handgeschriebenen Zusatz, Bleistift, Briefkopf
  • Amount1 Blatt
  • FondsTeilnachlass Raoul Hausmann
  • Inventory NumberBG-RHA 984
  • CreditlineErworben aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, und Spendenmitteln, 1991
  • On DisplayNo
Transcription / Description

»31.5.30
Lieber Hausmann.
Hier sende ich Dir Dein Manuscript zurück, was Du damals Kurt für seinen Vortrag in Zürich geliehen hast. Ich sende es Dir mit 2 Durchschlägen, einen haben wir behalten. Leider hat Kurt es in Zürich nicht vortragen können, weil die Leute dort einfach zu blöde waren, aber privatim hat er es öfter vorgelesen. Leider ist er auch nicht imstande gewesen, den Artikel bei Zeitungen anzubieten und einen Vortrag für Dich dort abzumachen, war unmöglich, da der Herr Kammermusikdirigent einfach nicht mit Kurts Darbietungen zufrieden war. Frenzel ist ein sehr unsicherer Kantonist, wir haben ihn vor Jahren einen langen Artikel über neue Schrift geschickt, er hat allerdings nicht gesagt, dass er ihm gefiele, aber er hat ihn behalten, trotzdem wir immer wieder um Rückgabe gebeten haben. Die Katakombe soll eingegangen sein, also wirst Du da auch nichts mehr machen können. Wegen Deines Radiovortrages hat Kurt Dir schon geschrieben, wie er mir eben sagte. Vergiss es nicht und schreib so bald wie möglich hin oder wenn Du nicht, dann eine Deiner Frauen. Die Adresse der typographischen Mitteilungen ist: Berlin SW 61, Dreibundstr. 5.
Viele herzliche Grüsse auch von Kurt an Dich und Deine Frauen Deine
Helma Schwitters.

Kurt sagt eben, es wären nicht die typographischen Mitteilungen gewesen, sondern die Papierzeitung, Herr Könitzer, Dessauerstr. 2.7«