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„Das Prinzip der universalen Funktionalität und die Welteislehre" [Berlin]
  • © Berlinische Galerie, Berlin / VG Wort, München
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Raoul Hausmann (1886 - 1971)

  • Title„Das Prinzip der universalen Funktionalität und die Welteislehre" [Berlin]
  • Date[vor 26.04.1924]
  • CategoryManuskripte
  • ClassificationTyposkript
  • MaterialPapier, maschinengeschrieben, Durchschlag, handschriftliche Korrekturen, Bleistift
  • Amount2 Blatt
  • FondsTeilnachlass Raoul Hausmann
  • Inventory NumberBG-RHA 1283
  • CreditlineErworben aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, und Spendenmitteln, 1991
  • On DisplayNo
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»R. Hausmann
„Das Prinzip der universalen Funktionalität und die Welteislehre"
Inhaltsübersicht. Kap. I
Die Kantische Cosmogonie heliocentrisch-heliogenetisch gemäss der Kantischen Philosophie, die solipsistisch eingestellt ist. Die Lehre von den Entsprechungen. Diese Lehre muss gegenläufige Aeusserungen des „Seins" annehmen. Plutonismus und Neptunismus. Die Lehre von den Entsprechungen und die gnostischen Zusammenhänge. Die Wechselwirkungen und der Rhytmus des Lebendigen. Anschauungen der Inder. Der Chinesen. Die kosmische Anatomie der Mexicaner. Die kosmischen Zahlen der Genesis. Unsere heutige Auffassung. Der Rhytmus des Lebendigen und die Welteislehre. Eisschleiertrichter und Heliobiocönose.

Kap. II
Die Begründung des kosmischen Eisvorkommens. Die Mondoberfläche als Schlüsselfrage. Ist die Darwinsche Gezeitenreibungstheorie mit der Mondoberflächenbildung überhaupt in Einklang zu bringen? Seit 1823 beobachtete Veränderungen der Mondoberfläche. Möglichkeit des Einstürzens von Eisboliden. Mondalbedo. Die „grüne" Nordlichtlinie und die Untersuchungen von Vegard. Die Wissenschaft und das kosmische Eisproblem. Kosmisches Eis durch Hörbiger bewiesen, nicht nur von der irdischen Stufen-Schmelz- und Sudwärmegrenze, sondern auch nach Solarkonstante und Kalorienverbrauch vom absoluten Nullpunkt an. Sublimierungsfähigkeit des kosmischen Eises und die errechnete stündliche Wärmeabgabe der Sonne von 3,4 x 10 hoch 29 Grammkalorien. Das Stephan'sche Gesetz, der von einem absolut schwarzen Strahler ausgesandten Wärmemenge und die Hörbiger'schen Untersuchungen.

Kap. III
Periodik im Lebendigen. Die Rätsel der Vogelzüge. Wie fliegt der Vogel wirklich? Warum sind die Vogelflüge oft keilförmig? Das Gesetz des geringsten Widerstandes und das Gesetz der Mitführungsarbeit aus sich verstärkenden Schwingungskraftfeldern. Koelsch-Zacharias'sche Raumkraftlehre. Atmosphärenwall und Feineisschicht. „Fadingeffekt" und Ausbreitung von Schwingungen. Was wissen die Vögel biogenetisch von Kraftfeldern, Bewegung, Massendruck? Die gnostische Entsprechung im Atom, also auch im Vogel. Die Vogelzüge und die Biocönose. Vergleiche mit dem Menschen. Die Fremdideen, die „Magie der Völker" und die Heliobiocönose.

Kap. IV
Der Sinn der Technik. Gesetz von der Anpassungsgrenze und der Ausgleichung von Organminderwertigkeiten beim Menschen. Instinkt, Intuition, Erinnerung, Erkennen, Bewusstsein und Intellekt. Die universale Funktionalität und die Formfunktionalität als erkenntniskritisches Ergebnis des Denkens. Die Unterscheidung von Abhängigkeit und Unabhängigkeit. Freiheit und Gesetz. Das Welt- oder Lebensganze. Uebereinstimmung von Gegensätzen, Zahl und Gesicht. Das „formale Trübungsverhältnis" der universalen Funk¬tionalität und die Individualität. Die Bedeutung von Zahl, Mass und Gewicht. Zeit und Raum.

Kap. V
Jeder Mensch stellt ein bestimmtes Gesetz dar. Das Gesetz bedeutet die Uebereinstimmung mit dem gesamten Kosmos in der besonderen individuellen Abzweigung. Die individuelle Abzweigung entsteht aus dem rhytmischen Zusammenschwingen von Erbwelt und Umwelt. Die Bedingungen dieses Zusammenschwingens sind biogenetischer, geo-psychischer und formfunktioneller Art. Jede Form übt eine bestimmte Funktion bei der Gestaltung oder Veränderung der Bewusstseinshinhalte aus. Die Bewusstseinsinhalte unterliegen im grossen rhytmischen Gesamtlebensablauf grundsätzlich zahlenmässig bestimmbaren Schwingungen. Die Schwingungen entsprechen der Natur des Atems. Der Funktion des Atmens unterliegt Makrokosmos und Mikrokosmos gleicherweise, sie ist universales Funktionsgesetz. Jede Funktion hat eine zentrale Rückbeziehung. Die technische Bedeutung des Zentrums. Die Gegenläufigkeit ist das Primäre, die Schaffung des Zentrums das Sekundäre. Auch für Primär und Sekundär gelten die Beziehungen des Atems.

Kap. VI
Die Welteislehre und die optisch-akustische Frage. Das Leben der Bienen. Hat die Biene ein Auge? Das Optophon der Biene. Der geometrische Sinn der Biene - optophonetisch deutbar. Wie baut die Biene ihre Zelle? Die Werbetänze. Die Fühlerantennen - wirkliche Antennen. Das Staatswesen der Biene, der Kampf ums Dasein und die gegenseitige Hilfe. Vergleiche mit dem Menschen. Neue Ausblicke auf Grund der Welteislehre. Eine neue Pädagogik.«