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Das Atelier des Photographen und Deutsche Photographische Kunst : Organ der Gesellschaft deutscher Lichtbildner und des süddeutschen Photographen-Vereins / O. Mente (Schriftl.). Halle
  • © VG Bild-Kunst, Bonn
    • Wilhelm Knapp Verlag

  • TitleDas Atelier des Photographen und Deutsche Photographische Kunst : Organ der Gesellschaft deutscher Lichtbildner und des süddeutschen Photographen-Vereins / O. Mente (Schriftl.). HalleWilhelm Knapp. - 36. Jg., 1929, H. 5 (Sonderheft Werkbund-Ausstellung Film und Foto); 48 S. [S. 49-60 der Gesamtfolge, S. I-XXIV, 12 s/w-Tafeln],
  • Date1929
  • CategoryDruckerzeugnis
  • ClassificationZeitschrift
  • MaterialPapier, gedruckt
  • Dimensions28,7 x 20,8 cm (Blattmaß)
  • Amount48 Seiten
  • FondsNachlass Hannah Höch
  • Inventory NumberBG-HHC 523/79
  • Other NumberBG-HHE II 29.62
  • CreditlineErworben aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • On DisplayNo
Transcription / Description

Das Atelier des Photographen und Deutsche Photographische Kunst wurde 1894 in Halle unter dem Namen Das Atelier des Photographen : Zeitschrift für Photographie und Reproduktionstechnik gegründet. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift, die die Photokunst und vor allem technische Fragen der Photographie behandelt, war Dr. A. Miethe, Professor an der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin. Das Atelier des Photographen und Deutsche Photographische Kunst erschien bis 1932; 1933 wurde die Photofachzeitschrift in Gebrauchsphotographie : das Lichtbild im Dienst der Reportage, Werbung, Industrie, Illustration, Wissenschaft, Kunst und Technik umbenannt und bis 1938 fortgeführt.
Vgl.: VZK.

Inhalt:
Hans Hildebrandt: Die Fifo in Stuttgart.
Mente: Tagesfragen.
K. Wenske: Silberkorngröße und Entwicklung.
Strauß: Die Chemikalien des Wassers.
Mente: Abdecken bei Negativen mit unruhigem Hintergrund.
M. M.: Aus der Werkstatt des Photographen.
P. H. Zur Feinkornentwicklung.
M. M.: Zu den Abbildungen.
Red.: Kleine Mitteilungen. Verschiedenes. Bücherschau. Ausstellungen. Beilagen.
Illustrationen:
[Photographien von Berenice Abbott, -, Jan Kamman, Erhard Dörner, Hugo Erfurth, Walter Peterhans, Franz Fiedler, Imogen Cunningham, Geschw. Leistikow, Clara Baur und Arwid Gutschow].

Aus der Ausstellungsrezension von Prof. Dr. Hans Hildebrandt, S. 49 f.:

"Die Fifo in Stuttgart
[...] Was gibt es nun auf der Fifo zu sehen, die in den sehr geräumigen Pankokschen Ausstellungshallen auf das übersichtlichste von Professor Schneidler gehängt wurde?
Die historische Abteilung ward selbstverständlich knapp gehalten, weil die Schau der Gegenwart und der Zukunft dienen soll. Immerhin sind eine Reihe hervorragend feiner Daguerrotypien usw. aus der reichsten Sammlung Deutschlands (Dr. Stenger, Berlin) zu sehen, und eine Reihe schärfst erfaßter Bilder aus unbeachteten Winkeln von Paris, aus Trödelläden und Rummelplätzen, aufgenommen schon vor Jahrzehnten von Atget, zeigt, wie ein mittelmäßiger Maler sich zu einem großen Photographen und Künstler entwickeln konnte. Dann ein Querschnitt durch das Schaffen der Gegenwart: Die Photographie als ein Mittel, die sichtbare Wirklichkeit zu erfassen, eine Wirklichkeit, deren Reichtum, Mannigfaltigkeit und Schönheit erst sie uns im Intimsten und oft genug dort erkennen lehrt, wo sie am wenigsten erwartet oder bislang nicht beachtet ward, die Photographie [...] als selbständige Gestalterin in Photogrammen, unter denen jene von Man Ray und Moholy-Nagy, hervorgehoben seien, an Photomontagen Curt Schwitters, Hanna Hoech aus Den Haag mit den geistreich phantastischsten Gebilden, Willi Baumeister mit Blättern aus seiner Lithographienmappe des Flechtheim-Verlags usw. [...]
Nur etwas wird man in dieser Fülle nicht finden, was sicher sehr, sehr viele auf der Stuttgarter Ausstellung suchen werden: das schöne, geschmackvoll arrangierte «Bild». Weshalb dieser «Konkurrent des Bildgemäldes» fehlt und fehlen muß, davon möge sich jeder überzeugen, der auf der Fifo die Auseinandersetzung mit den Problemen der Photographie erlebt [...]"