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Das Forum / mit 6 Zeichnungen von George Grosz: Helden der 2. Internationale / Wilhelm Herzog (Hrsg.).
    • Wilhelm Herzog (1884 - 1960)

  • TitelDas Forum / mit 6 Zeichnungen von George Grosz: Helden der 2. Internationale / Wilhelm Herzog (Hrsg.).Berlin: Forum-Verl. - 7. Jg., Juli 1923, Nrn. 8-12 [Stinnes-Nummer], 34 S. [S. 67-102 der Gesamtfolge],
  • Datierung07.1923
  • GattungDruckerzeugnis
  • SystematikZeitschrift
  • MaterialPapier, gedruckt
  • Masse28,8 x 22,5 cm (Blattmaß)
  • Umfang34 Seiten
  • KonvolutNachlass Hannah Höch
  • InventarnummerBG-Ar 22/92
  • Andere NummerBG-HHE II 23.66
  • CreditlineSchenkung, 1992
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung

Das Forum, herausgegeben von Wilhelm Herzog in Berlin und München, erschien 1914 bis 1915, 1918 bis 1924 und 1928/29 (sechs letzte Ausgaben). In den ersten beiden Jahrgängen ist Das Forum eine politisch-kulturelle Monatsschrift und stellt eine Fortführung der von Wilhelm Herzog mitgegründeten Zeitschrift Pan dar. Veröffentlicht werden politische Aufsätze und Glossen, die zum überwiegenden Teil vom Herausgeber stammen. Linksgerichtet und gesellschaftskritisch, ist Das Forum eine parteilose Zeitschrift, die Kapitalismus, Militarismus, Nationalismus und Klerikalismus scharf attackiert und nach Kriegsausbruch wegen eines antipatriotischen Aufsatzes von Herzog vorübergehend beschlagnahmt wird. Konflikte mit der Zensur führten 1915 zu zahlreichen Streichungen, und schließlich wurde Das Forum unter dem Vorwurf der Propagierung eines "vaterlandslosen Ästhetentums und Europäertums" verboten. In dieser Zeit erschienen als Privatdrucke für die Mitglieder der Forum-Gesellschaft zwei Schriftenreihen. Das Forum wurde nach Ende des Krieges als rein politische, linksradikale Zeitschrift wiederaufgenommen. Man trat wie Pfemfert und sein Aktions-Kreis, zu dem Verbindungen bestanden, aktivistisch für den Zusammenschluß der Intellektuellen und die Einigung der sozialistischen Massen und ihre Verbindung mit der "Armee der Geistigen" ein. So schloß man sich nach der Revolution an die Gruppe Clarté an, und Herzog billigte auch deren Übergang zum Kommunismus, den Pfemfert und Schickele verwarfen. Literarisch vertrat die Zeitschrift von Anfang an die neue Dichtung. Schon im ersten Jahrgang gab es ein Bekenntnis zu Frank Wedekind; mit Heinrich Mann und Romain Rolland war Wilhelm Herzog befreundet. Im Forum wurde Literatur von Strindberg, Flaubert, Tolstoi vorgestellt; darüber hinaus erschienen Berichte über musikalische Veranstaltungen, Theateraufführungen und Ausstellungen.
Vgl.: Dietzel / Hügel; Raabe; Schlawe.

Inhalt:
Wilhelm Herzog: Sie leiden alle an der Ruhr.
Wilhelm Herzog: Hugo Stinnes vor dem Untersuchungsausschuß.
Wilhelm Herzog: Ist Herr Stinnes ein Landesverräter oder ein ehrbarer Kaufmann?
Karl Radek: Die Bilanz des Hamburger Sozialisten-Kongresses.
Wilhelm Herzog: Ach - diese Republik ...
Wilhelm Herzog: Das Rotwelsch der Deutsch-Völkischen in München.
Wilhelm Herzog: Seidenschnur kämpft gegen George Grosz.
Illustrationen:
George Grosz: sechs Zeichnungen.