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Tegeler Skizzenbuch 3
  • © VG Bild-Kunst, Bonn
  • Repro: Kai-Annett Becker
    • Hans Uhlmann (1900 - 1975)

  • TitelTegeler Skizzenbuch 3Seite 48
  • DatierungOriginal datiert 1934 - 1935
  • GattungDruckerzeugnis
  • MaterialFaksimile (Original Tuschfeder über Bleistift auf Papier)
  • Masse15,8 x 20,4 cm (Darstellungsmaß), 21,5 x 23,6 cm (Blattmaß)
  • InventarnummerBG-G
  • Creditline2006
  • AusgestelltNein
Text

Der ausgebildete Ingenieur Hans Uhlmann begann Mitte der 1920er Jahre mit bild¬hauerischen Arbeiten. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Technischen Hochschule besuchte er ein Abendaktstudio, wo er die Zeichnerin Jeanne Mammen kennenlernte. 1932 unternahmen die Künstlerfreunde eine Reise nach Moskau. Bei einer Flugblattaktion gegen das NS-Regime im Oktober 1933 wurde Uhlmann festgenommen und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt. Nach einigen Wochen Gestapohaft kam er bis Mai 1935 ins Gefängnis. Dort entstand das Tegeler Skizzenbuch: gezeichnete Drahtköpfe als Entwürfe für Skulpturen, die Uhlmann in den Jahren 1935 bis 1945 heimlich neben seinem Brotberuf in der Krupp Registrierkassen GmbH verwirklichte.