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Kunstsalon Friedrich Cohen
  • © Berlinische Galerie / Wolfgang Wittrock
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COHEN
FRIEDRICH COHEN
KUNSTSALON FRIEDRICH COHEN
HEINRICH COHEN

Adresse: BONN, Preussen/Rheinprovinz (Nordrhein-Westfalen), Am Hof 30 (Friedrich Cohen); Am Hof 14 (Heinrich Cohen)
Inhaber: Friedrich Cohen (bis 1903); Fritz Cohen jun. (1903-1912), Heinrich Cohen (1903-1912); Fritz Cohen jun. (1912-1927); Hedwig Cohen-Bouvier (ab 1927)
Bestand: 1829-heute
Charakteristik: Buchhandlung, Antiquariat, Kunsthandlung, Verlag („Friedrich Cohen“); Kunsthandlung, Kunstantiquariat, Kunstverlag („Heinrich Cohen“)

Ausstellungen:
1906: Worpsweder Künstler (Gemälde und Radierungen von u. a. Hans am Ende, Richard Hartmann, Fritz Mackensen, Fritz Overbeck, Wilhelm Ludwig Scholkmann, Heinrich Vogeler)
1907: Künstlergruppe „Brücke“ (Gemälde von Cuno Amiet, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Graphik von Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff); Jean François Raffaelli (Radierungen); Martha Wenzel (Hozschnitte)
1908: Gabriele Münter (Farbgravüren und Farblinolschnitte); Carl Josza
1911: Paul Adolf Seehaus (Radierungen)
1912: August Macke
1913: Rheinische Expressionisten (H. G. Barnett [d. i. Paul Adolf Seehaus], Heinrich Campendonk, Ernst Moritz Engert, Max Ernst, Otto Feldmann, Franz Henseler, Franz Jansen, Josef Kölschbach, August Macke, Helmuth Macke, Carlo Mense, Heinrich Nauen, Marie [von Machalowski-]Nauen, Olga Oppenheimer, William Straube, Hanns Thuar)

Verlag:
Paul Adolf Seehaus. Briefe und Aufzeichnungen. Hrsg. von Paul Ortwin Rave. 1930

Bemerkung:
Die heute noch bestehende „Universitätsbuchhandlung Bouvier“ in Bonn (Am Hof 28) wurde 1828 von Henry Aimé und Max Cohen als Lithographische Anstalt mit angeschlossener Kunsthandlung gegründet und 1829 eröffnet. 1835 wurde das Geschäftsfeld mit einer Buchhandelskonzession erweitert. Nach der Trennung der Partner (1861) wurden, als Nachfolger des Mitbegründers Max Cohen, Buchhandlung und Antiquariat von Friedrich Cohen (1836-1912) fortgeführt. 1898 wurde das Geschäftshaus Am Hof 30 gegenüber der Universität bezogen. 1903 übergab Friedrich Cohen Buchhandlung und Verlag an seine Söhne Fritz Cohen jun. (1872-1927) und Heinrich Cohen (1877-1915). Mit der Übernahme durch die Söhne wurde 1903 mit dem im ersten Stock der Buchhandlung eingerichteten „Kunstsalon Friedrich Cohen“ wieder eine Kunsthandlung angegliedert, die unter der Leitung von Fritz Cohen jun. stand. Anfangs bestand das Angebot aus „Ausstellung von Gemälden, graphischer Kunst, Plastik und Kunstgewerbe“ (Dresslers Kunstjahrbuch 1906, S. 507), das um 1907 auf „Schwarz-weiß-Ausstellungen“ (Dresslers Kunstjahrbuch 1908, S. A 17), also die graphische Produktion, reduziert wurde.
Eine schöne Charakterisierung des „Kunstsalon Cohen“ und seines Ausstellungsprogrammes stammt aus dem Jahr 1907: „Ein Gefühl angenehmster Erwartung empfindet man jedesmal, wenn man das kleine Kunstasyl betritt, um neue Schöpfungen unserer schaffenden Künstler in Augenschein zu nehmen. Das ganze Interieur des Salons ist mit feinsinniger Vornehmheit auf den künstlerischen Genuß abgestimmt, der dort geboten wird. Nicht nur Gemälde, Skizzen und Radierungen sondern auch Werke der Keramik und Plastik enthalten die Räume und der Aufgang. Die Moderne herrscht gewöhnlich vor und es ist ja sicher interessanter, wenn auch nicht immer genußreicher für den Besucher, Schöpfungen von Zeitgenossen zu betrachten, denen er in Zeit und Sitte näher steht als den alten Meistern. Ob das künstlerische Empfinden der jungen Schaffenden allerdings dem ihrer Mitlebenden vom zwanzigsten Jahrhundert mehr entspricht als die Auffassung der Alten […] ist mitunter zum mindesten recht fraglich.“ (Deutsche Reichs-Zeitung. 12. 2. 1907)
Von den wenigen Einzelausstellung der Frühzeit, die überliefert sind, ist 1906 eine Ausstellung „Worpsweder Künstler“ erwähnenswert, über die Arnold Fortlage schrieb: “Eine Ausstellung nicht nur von lokaler Bedeutung, sondern von Wert für ein weiteres westdeutsche Publikum, war die letzte im Kunstsalon Cohen gezeigte Kollektion von Werken der Worpsweder. Man sah da - außer eine umfangreichen Sammlung von Radierungen - 35 Ölgemälde von Mackensen, Modersohn und namentlich Overbeck; auch von zwei minder berühmten Angehörigen der Gruppe: R. Hartmann und W. Scholkmann. Endlich H. Vogeler zeigt die ganz besonders köstlichen Bilder ‚Erster Sommer’ (bekannt durch die gleichnamige Radierung), ‚Mein Haus’, ‚Wiederkehr’ und das durch alle Reize Vogelscher Stilisierungs- und Stimmungskunst ausgezeichnete große Triptychon ‚Sommerabend’.“ (Die Kunst für alle. H. 15 v. 1. 5. 1906, S. 358) Im Februar 1907 machte die 1905 in Dresden gegründete Künstlergemeinschaft „Brücke“ im Kunstsalon Friedrich Cohen erstmals das Rheinland mit ihrer Kunst bekannt. Die erste Station der Gemälde-Kollektion 1907 und die dritte Station mit Graphik waren eine der etwa 70 Stationen der verschiedenen „Brücke“-Wanderausstellungen, die zwischen 1905 und 1911 organisiert wurden.
Im Juni 1908 wurde die von der Kölner Galerie -> LENOBEL übernommene Ausstellung mit Werken von Gabriele Münter gezeigt. Ein Rezensent sprach von „Kinderstubenbildern, [die] in der Groteskheit der gezeichneten Figuren und Situationen sehr unterhaltsam“ seien und bescheinigte ihnen „einen gewissen Reiz der Originalität. Einzelne erinnern an die bemalten komischen Holzfiguren […] “ (General-Anzeiger für Bonn und Umgebung. 16. 6. 1908) 1911 stellte Paul Adolf Seehaus Radierungen aus, und 1912 hatte August Macke seine erste Einzelausstellung im Rheinland (als Übernahme der 1. Einzelausstellung bei -> THANNHAUSER), organisiert von Walter Cohen (Martina Sitt 1994, S. 125) „Im Kunstsalon von Heinrich Cohen hat nun […] die jüngste Revolution der Malerei ihren Einzug gehalten. Der Bonner Maler August Macke […] stellt eine größere Kollektion seiner Arbeiten aus und verkündet so das neueste Dogma der bildenden Kunst: Expressionismus statt Impressionismus. Loslösung der Malerei vom Darstellungsobjekt oder, ganz allgemein gesagt, von der äußeren Wirklichkeit.“ (Bonner Zeitung. 8. 5. 1912) Vorsichtig anerkennend ein anderer Rezensent: „Macke hat seine eigene Note. Er fesselt durch die malerische Kraft, mit der er seinen künstlerischen Sonderweg verfolgt. […] Macke ist jedenfalls einer der Talentvollsten innerhalb unserer kleinen Bonner Künstlergemeinde. “ (General-Anzeiger für Bonn und Umgebung. 3. 5. 1912)
Die vom 10. Juli bis 10. August 1913 im Kunstsalon Cohen veranstalte und von August Macke organisierte „Ausstellung Rheinischer Expressionisten“ hat in der Folge einer Gruppe von Künstlern nicht nur einen Namen gegeben, sondern sie damit auch in die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts als rheinische Sonderausprägung des Expressionismus eingeschrieben.
Die Ausstellung fand - wie schon die Brücke-Ausstellung von 1907 - durchaus positive Aufnahme bei der Bonner Kunstkritik und wurde begrüsst als Präsentation, an „der man schon deswegen seine Freude hat, weil sie in unser ein wenig stagnierendes und geruhsames Kunstleben so etwas wie Bewegung und Aufrüttelung bringen wird.“ (Bonner Zeitung. 10. 7. 1913) Auch der Rezensent des „Volksmund“ schliesst sich dieser Meinung an, wenn er schreibt: „Die Ausstellung der 16 Expressionisten bringt sehr viel neues. Namentlich für das faule Kunstleben in Bonn. […] Die Ausstellung macht durchaus den Eindruck einer Einheitlichkeit, zum Teil auch durch die fabelhaft geschickte Art, wie die Kunstwerke gehängt sind. […] Wer Augen hat zu sehen, und eine Seele zu erfassen, benutze die in Bonn so äußerst seltene Gelegenheit zu starken künstlerischen Erlebnissen.“ (Volksmund. 12. 7. 1913)
Ein weiterer Rezensent schreibt: „Wer diese Ausstellung in der ersten Etage bei Cohen besucht, hat umzulernen. Zwar ist man seit den Tagen des Kölner Sonderbundes an Absonderlichkeiten gewöhnt. Betrachtet man aber die Energie, mit der diese Richtung sich durchzusetzen bestrebt ist, so wird man gezwungen, sich näher mit den Bestrebungen zu befassen, denen eine Reihe von jungen Menschen ihre künstlerische Kraft opfert. Und der erste Horror wird in der Tat gemildert, wenn man das ehrliche Ringen sieht, den festen Willen, über die Grenzen der bisherigen Möglichkeiten malerischen Ausdrucks hinauszugehen, um sich ein Gebiet zu erobern, über welches bisher noch niemand herrschte.“ (General-Anzeiger für Bonn und Umgebung. 11. 7. 1913)
Die Ausstellung darf als Erfolg gewertet werden, nicht nur, weil der Besuch zufriedenstellend war, sondern auch, weil insgesamt 15 Bilderverkäufe gemeldet wurden (August Macke 2002, S. 60). Die „Rheinischen Expressionisten“ wurden - in teilweise geänderter Zusammensetzung - anschliessend in der Kölner Kunsthandlung -> RHEINISCHER KUNSTSALON, in der Düsseldorfer -> GALERIE FLECHTHEIM und in der Berliner Kunsthandlung -> NEUE GALERIE gezeigt. (Sowohl der „Rheinische Kunstsalon“ als auch die Berliner „Neue Galerie“ waren Gründungen des Malers Otto Feldmann, der auch Ausstellungsteilnehmer bei Cohen war.)
Im Zusammenhang mit den überlieferten Ausstellungen des Kunstsalon Cohen ist auf einen Bonner Sammler hinzuweisen, der u. a. Künstler in seiner Sammlung hatte, die alle bei Cohen ausgestellt hatten. Es handelt sich um den Nationalökonomen Willy Wygodzinski (1869-1921), der im Anschluss an die Brücke-Ausstellung 1907 „Passivmitglied“ der Künstlervereinigung wurde und in der Folge Werke der Brücke-Künstler Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein ebenso in seine Sammlung aufnahm wie auch Werke der Rheinländer August Macke und Paul Adolf Seehaus. Wygodzinski, mit der Malerin Vally Wygodzinski verheiratet, trat auch gelegentlich als Kunstkritiker hervor und engagierte sich als Mitglied beim 1909 gegründeten Düsseldorfer „Sonderbund westdeutscher Kunstfreunde und Künstler“, dem 1911 eröffneten Kölner „Gereonsclub“ ( -> GEREONSCLUB) und sass im Verwaltungsrat des Bonner „Obernier-Museum“.
Auch Hedwig Cohen-Bouvier (1889-1960), die Ehefrau von Fritz Cohen jun. und nach dessen Tod 1927 Inhaberin der Buchhandlung, engagierte sich für die Künstler: Sie war Förderin der „Münchener Neuen Secession“ (Muenchener Neue-Secession. II. Ausstellung 1916), besaß Werke von Paul Adolf Seehaus (Oeuvrekatalog Paul A. Seehaus. Ölgemälde.- in: Der Querschnitt. H.2/3 v. Mai 1921, S. 79) und unterstützte die 1930 bei Cohen erschienene Publikation durch Ankauf von Radierungen aus dem Nachlass (Paul Adolf Seehaus 1930). Edwin Scharff schuf ein Exlibris für Hedwig Cohen-Bouvier und wurde, wie auch ihr Ehemann, von Ernst Moritz Engert in einer Silhouette portraitiert (Ernst Moritz Engert 2007, Nr. 56, 66).
Erwähnenswert ist noch, dass Paul Graupe [-> PAUL GRAUPE ], ehe er sich 1907 in Berlin selbstständig machte, u. a. bei Friedrich Cohen als Buchhändler arbeitete (Chris Coppens 1987, S. 256)
Dass der Kunsthandel in späterer Zeit keine Rolle mehr spielte, belegt die Tatsache, dass der Kunstsalon in keinem der zeitgenössischen Kunsthandelsadressbüchern verzeichnet ist und nur die Buchhandlung und das Antiquariat genannt werden. Auch das „Adressbuch des Deutschen Buchhandels“ nennt das Geschäftsfeld Kunsthandel nicht mehr und eine spätere Anzeige aus dem Jahr 1926 belegt dies: „Friedrich Cohen. Buchhandlung u. Antiquariat. Bonn a. Rh. Am Hof 30. Spezialantiquariat für Philosophie, Deutsche Literatur, Kunst, Illustrierte Bücher, Rheinliteratur, Alte Drucke. Regelmäßig erscheinende Kataloge kostenlos“ (Anzeige in: Adressbuch der Antiquare Deutschlands und des gesamten Auslandes.- Weimar 1926, S. 143).
1912 trennten sich die Brüder Cohen, die seit 1903 gemeinsame Besitzer waren: Fritz Cohen jun. übernahm als Alleinbesitzer die Buchhandlung „Friedrich Cohen“ mit den Geschäftsfeldern Buchhandlung, Antiquariat, Kunsthandlung und Verlag, Heinrich Cohen eröffnete mit Gründungsdatum 1. Juli 1912 Am Hof 14 die Firma „Heinrich Cohen“ mit den Geschäftsfeldern
Kunsthandlung, Kunstantiquariat und Kunstverlag mit den Spezialitäten „Kunstgewerbe, Kupferstichhandel, Porträts u. Bildnisse, Städteansichten u. Landschaftsbilder“ (Adressbuch des Deutschen Buchhandels 1914, S. 99). Eine im Eröffnungsjahr geschaltete Anzeige nennt das Angebot der Kunsthandlung: „Für Sammler: Großes Lager seltener, moderner Graphik. Gesuchte Radierungen in signierten Frühdrucken von Greiner, Klinger, Leibl, Legrand, Liebermann, Zorn. Ankauf von Einzelblättern u. Sammlungen erster moderner Meister zu hohen Preisen.“ (Anzeige in: Internationale Kunst-Ausstellung des Sonderbundes Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler zu Cöln 1912. Illustr. Katalog. Anzeigenseite XX)
Heinrich Cohen starb 1915, und die Kunsthandlung Am Hof 14 wurde ab 1. Juli 1916 unter dem Namen „Arno Kramer“ weitergeführt. Aus einer im Jahre 1922 geschalteten Anzeige dürfen wir schließen, dass er auch mit zeitgenössischer Kunst handelte: „Arno Kramer. Bonn, Am Hof 14, Kunsthandlung. Soeben erschienen Graphik-Verzeichnis Nr. 1. Abgabe erfolgt kostenlos. Ich suche zu kaufen Aquarelle und Handzeichnungen von Kubin u. Barlach. Angebote mit Preis erbeten.“ (Anzeige in: Die Kunst. H. 4 v. Januar 1922, Anzeigenseite). Ob er auch Ausstellungen veranstaltete, ist derzeit nicht bekannt, aber der überlieferte Entwurf des Plakates „E. M. Engerth/Porträts und Silhouetten/Zeichnungen/Kunsthandlung/Arno Kramer/ Bonn-Am Hof 14“ lässt darauf schliessen (August Macke 1978, Nr. 25).

Nachweise:
Adressbuch des Deutschen Buchhandels; Müller, Adressbuch des Deutschen Buchhandels und verwandter Berufszweige; Dressler 1906, 1907, 1908

Paul Adolf Seehaus. Briefe und Aufzeichnungen. (Hrsg. von Paul Ortwin Rave.)- Bonn 1930
Bouvier 1828-1978. Hrsg. v. Herbert Grundmann.- Bonn 1978
Georg Reinhardt: Friedrich Cohen und die Dresdner Künstlergruppe ‚Brücke’. Eine Bonner Kunstausstellung des Jahres 1907.- in: Bouvier 1828-1978. Hrsg. v. Herbert Grundmann.- Bonn 1978. S. 119-148
August Macke und die Rheinischen Expressionisten aus dem Städtischen Museum Bonn.- Hannover 1978
Chris Coppens: Der Antiquar Paul Graupe 1881-1953.- in : Gutenberg Jahrbuch. Mainz 1987. S. 255 - 264
Die Rheinischen Expressionisten 1913. Der Schock der Moderne in Bonn. Hrsg. v. Verein August Macke Haus. Bonn 1993
Martina Sitt: Auch ein Bild braucht einen Anwalt. Walter Cohen - Leben zwischen Kunst und Recht.- München 1994
Verzeichnis der Ausstellungen und Publikationen der Künstlergruppe Brücke 1905-1911. Zusammengestellt von Mathias Wagner [u. a.].- in: Die Brücke in Dresden 1905-1911. Hrsg. v. Birgit Dalbajeva und Ulrich Bischoff.- Köln 2001. S. 389-406; S. 392
August Macke und die Rheinischen Expressionisten. Werke aus dem Kunstmuseum Bonn und anderen Sammlungen. Hrsg. v. Magdalena M. Moeller.- Berlin 2002
Ernst Moritz Engert. Scherenschnitt, Zeichnung, Graphik. [Sammlung Franz Kiel] - Frankfurt am Main 2007