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Kunstsalon Stella
  • © Berlinische Galerie / Wolfgang Wittrock
  • Repro: Berlinische Galerie
    • Werner J. Schweiger (1949 - 2011)

  • TitelKunstsalon Stella[Eintrag für geplante Publikation "Lexikon des Kunsthandels der Moderne im deutschsprachigen Raum 1905-1937"]
  • Datierung2005 - 2011
  • GattungManuskripte
  • Materialdigital
  • KonvolutKunstarchiv Werner J. Schweiger
  • InventarnummerBG-WJS-M-1,117
  • CreditlineZustiftung Christa M. Schweiger, Wien und Wolfgang Wittrock, Berlin, 2016
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
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Zugehörige Objekte

STELLA
KUNSTSALON STELLA

Adresse: FRANKFURT AM MAIN, Hessen-Nassau (Hessen), Kaiserstrasse 73
Bestand: (1920)
Charakteristik: Kunsthandlung

Ausstellungen:
1920: Karl Friedrich Lippmann; „Ulmer Künstlergilde“; „Argonauten“( Mainzer Künstlervereinigung); Ernst Graeser

Bemerkung:
Die beiden stadtgeographischen Zentren des Frankfurter Kunsthandels waren der Rossmarkt und die von dort ausgehende Kaiserstrasse, wo sich zahlreiche Kunsthandlungen, die (auch) zeitgenössische Kunst führten und ausstellten, befanden. Am Rossmarkt situiert waren die Galerien -> PRESTEL (Nr. 5), -> VOIGTLÄNDER-TETZNER (Nr. 14 a), -> SCHNEIDER (Nr. 23) und -> HERMES (Nr. 15). In der Kaiserstrasse befanden sich die Kunsthandlungen von -> M. GOLDSCHMIDT & CO (Nr. 1), -> CRAMER (Nr. 21), -> ZINGLER (Nr. 23) und -> BANGEL (Nr. 66).
1920 wurde mit dem „Kunstsalon Stella“ eine Neugründung in der Kaiserstrasse 73 eröffnet. Allen derzeitigen Nachweisen zufolge dürfte der Kunstsalon aber nur kurz bestanden haben, denn 1920 sind lediglich einige wenige Ausstellungen überliefert: Der Offenbacher Maler Karl Friedrich Lippmann stellte neben Landschaften, Blumenstücken und Figurenbildern auch „monumental gestaltete Kriegserlebnisse“ aus (Der Cicerone. H. 8 v. 22. 4. 1920, S. 338), es folgten Präsentationen der „Ulmer Künstlergilde“, der Mainzer Künstlervereinigung „Argonauten“ und eine Ausstellung des Gesamtwerkes des Stuttgarter Malers Ernst Graeser.