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Kunstsalon Werner
  • © Berlinische Galerie / Wolfgang Wittrock
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WERNER
KUNSTSALON WERNER
KUNSTSALON WILH. WERNER

Adresse: GÖTTINGEN, Preussen/Provinz Hannover (Niedersachsen), Theaterstrasse 3
Inhaber: Wilhelm Werner
Mitarbeiter: Heinrich Werner
Bestand: Gründung 1903
Charakteristik: Kunst- und Kunstgewerbeausstellung
„Kunstsalon Werner. Göttingen. Dauernde Kunst- und Kunstgewerbe-Ausstellung. Fernruf 265. Depeschenanfschrift Kunstsalon Werner. Erstklassiges Unternehmen. Einzig am Platze. Brillante, vornehme Räume. Gute Verkaufsgelegenheit! Anmeldungen erbeten für gute Werke der Malerei und (Klein-)Plastik, sowie aller Art Erzeugnisse des Kunstgewerbes. Kollektionen bevorzug. Die Ausstellung wird alle 4-5 Wochen gewechselt“ (Anzeige in: Dresslers Kunstjahrbuch 1906, Anzeigenseite)

Ausstellungen:
1907: Künstlergruppe „Brücke“ (Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik von Cuno Amiet, Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff)

Bemerkung:
Von den etwa 70 Stationen der verschiedenen Serien von „Brücke“-Wanderausstellungen, die zwischen 1905 und 1911 organisiert wurden, fanden zahlreiche in Buch-, Kunst- und Kunstgewerbehandlungen statt. Über einige wenige dieser Kunsthandlungen konnten keine oder kaum relevante Informationen gefunden werden. Dazu gehört auch der „Kunstsalon Wilhelm Werner“ wo eine der Ausstellungen vom 15. März bis 8. April 1907 Station machte.
1911 lautete die Selbstdefinition des Kunstsalon Werner: „Fortdauernd wechselnde Kunstausstellungen. Anfrage nötig. Auch kunstgewerbliche Gegenstände werden angenommen; Klein-Plastik und Graphik bevorzugt. Verkaufspreise nach meinem Ermessen.“ {Allgemeiner Kunst-Ausstellungs-Kalender. Jg. 33, 1911, S. 144; Kunst-Ausstellungs-Kalender. Jg. 13, 1913, S. 152)}

Nachweise:
Dressler 1906; Dressler 1907; Dressler 1908; Dressler 1909

Verzeichnis der Ausstellungen und Publikationen der Künstlergruppe Brücke 1905-1911. Zusammengestellt von Mathias Wagner [u. a.].- in: Die Brücke in Dresden 1905-1911. Hrsg. v. Birgit Dalbajeva und Ulrich Bischoff.- Köln 2001. S. 389-406; S. 400