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Kunstsalon Tausch & Grosse
  • © Berlinische Galerie / Wolfgang Wittrock
  • Repro: Berlinische Galerie
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TAUSCH & GROSSE

Adresse: HALLE AN DER SAALE, Preussen/Provinz Sachsen (Sachsen-Anhalt), Steinstrasse 79 (bis etwa 1905); Grosse Ulrichstrasse 38
Inhaber: Walter Tausch (seit 1883); Walter Tausch, Edgar Thamm (seit 1901); Walter Tausch, Martha Tausch (seit 1919); Martha Tausch (1923-1927)
Bestand: 1862(-1927)
Charakteristik: Buch- und Kunsthandlung
„Tausch & Große, Buch- und Kunsthandlung und Kunstsalon. Große Ulrich-Str. 38. Gegr.: das Geschäft 1862, die Ausstellung 1896. Inhaber: Walter Tausch und Edgar Thamm. Charakter des Salons: Ausstellung von Gemälden, Plastiken, sowie eventuell auch kunstgewerblichen Gegenständen. Eintrittsgeld: 50 Pf. Abonnement: 4 Mk.“ (Dresslers Kunstjahrbuch 1906. S. 509); „Ständige Kunstausstellung mit Oberlichtsaal“ {Kunst-Ausstellungs-Kalender. Jg. 13, 1913, S. 153);„}Buch- u. Kunsth. u. ständige Gemälde-Ausstellung. Spez.: Aquarelle, Handzeichnungen u. Ölgemälde, Bildwerkh., Kunstausst. Kunstgewerbe, Kupferstichh.“ (Adressbuch des Deutschen Buchhandels 1925, S. 655)

Ausstellungen:
1919: Franz Xaver Hoch (Nachlass)
1920: Else Wieland-Schmidt, Dresden; Evarist Adam Weber; Max Frey; „Gemälde moderner Künstler, Originalradierungen, Bronze- und Marmor-Skulpturen“
1921: Max Rabes, Willi Geiger (Radierungen); Theodor Wedepohl; Fritz Behn (Plastiken); Georg Philipp Wörlen

Bemerkung:
Die Buch- und Kunsthandlung Tausch & Grosse ging aus einer 1862 gegründeten Verlagsbuchhandlung hervor. Seit 1883 war Walter Tausch Inhaber, 1901 trat Edgar Thamm als Mitinhaber ein. 1896 wurden Ausstellungsräume angegliedert, die 1906 erweitert wurden (Die Kunst für Alle. H. 16 v. 15. 5. 1906, Anzeigenseite II). 1911 wird eine „ständige Kunstausstellung mit Oberlichtsaal“ genannt (Allgemeiner Kunst-Ausstellungs-Kalender. Jg. 33, 1911, S. 145).
Ausstellungen sind derzeit lediglich für die Jahre 1919 bis 1921 nachzuweisen.
Nach dem Tod von Walter Tausch wurde 1923 Martha Tausch alleinige Inhaberin. Sie führte das Geschäft bis etwa 1927.

Nachweise:
Adressbuch des Deutschen Buchhandels; Müller, Adressbuch des Deutschen Buchhandels und verwandter Berufszweige; Seelig 1903; Jahrbuch der bildenden Kunst 1903, 1904, 1905/06, 1907/08; Dressler 1906, 1907, 1908, 1909, 1923; Pantheon 1914; Handbuch des Kunstmarktes 1926; Maecenas 1927