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Galerie Dr. Becker Newman
  • © Berlinische Galerie / Wolfgang Wittrock
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BECKER-NEWMAN
GALERIE DR. BECKER & ALFRED NEWMAN
GALERIE DR. BECKER & NEWMAN
GALERIE DR. BECKER-NEWMAN
DR. A. BECKER UND ALFRED NEWMAN

Adresse: KÖLN, Preussen/Rheinprovinz (Nordrhein-Westfalen), Unter Fettenhennen 11 (ab 1925); Wallrafplatz 2 (bis Juni 1930; Wallrafplatz 4 (ab 1. Juli 1930)
Inhaber: Dr. Andreas Becker, Alfred Newman
Mitarbeiter: Aloys Faust; Luise Straus-Ernst
Bestand: 1925-1937
Charakteristik: Kunsthandlung
„Dr. Becker & Alfred Newman Asiatische, Exotische, Moderne Kunst. Köln a. Rh. Wallrafplatz 2 I Telephon Mosel 3310“ (Briefkopf 1929); „Moderne Kunst. Bilder von James Ensor, Belgien. Vertretung v. George Minne, Belgien, J. Adler, H. Hoerle, M. Hegemann. Frühe Chinakunst und exotische Kunst. Syrische u. römische Gläser. Neue Werke von Heinr. Hoerle, Köln. Galerie Dr. Becker & Newman. Köln. Wallrafplatz 2“ (Anzeige in: Die Kunst. H. 3 v. Dezember 1929, Anzeigenseite 25; H. 4 v. Januar 1930, Anzeigenseite 14); „dr. a. becker und alfred newman kunsthandlung köln, wallrafplatz 4 telefon 223310“ (Anzeige in: a bis z. H. 15 v. April 1931, S. 60); „Galerie Dr. Becker & Alfred Newman, Köln, Wallrafplatz 4. Fernruf 223310“ (Geschäftspostkarte, gelaufen August 1931)

Ausstellungen:
1926: Anton Räderscheidt
1927: Richard Seewald (gemeinsam mit der Galerie Dr. Jaffe); Kurt Schwitters
1928: Walter Lindgens; Otto Freundlich; Georg Kolbe (gemeinsam mit der Galerie Dr. Jaffe); Edgar Degas (Pastelle und Zeichnungen, gemeinsam mit der Galerie Dr. Jaffe)
1929: Heinrich Hoerle; Martha Hegemann, Edgar Tytgat; Franz Wilhelm Seiwert, Joachim Ringelnatz, Amalie Seckbach; Franz Esser, Adolf Schleicher; James Ensor; Heinrich Hoerle
1930: Alexandra Povorina; „Gruppe progressiver Künstler“ (Graphik, dabei u. a. Otto Freundlich, Martha Hegemann); Paul Klee; „Kölner Bildnisse“; André Lurçat, Louis Marcoussis, Giorgo De Chirico; Eröffnung der neuen Räume Wallrafplatz 4: Werke der Galeriekünstler (dabei u. a. James Ensor, Martha Hegemann, Heinrich Hoerle, George Minne, Franz Radziwill, Anton Räderscheidt, Franz Wilhelm Seiwert); Otto Freundlich (Malerei und Plastik); Friedrich Ahlers-Hestermann (Bilder aus den Kölner Jahren 1928-1930)
1931: „Gruppe progressiver Künstler“ (Graphik von u. a. Petrus Alma, Gerd Arntz, Adolf Bauer-Saar, Willi Baumeister, Michael Düx, Egon Engelien, Otto Freundlich, Leo Grewenig, Walter Heisig, Raoul Hausmann, Heinrich Hoerle, Margarete Kubicka, Stanislaw Kubicki, Laszlo Moholy-Nagy, Henrik Neugeboren, Oskar Schlemmer, Hans Schmitz, Franz Wilhelm Seiwert, August Tschinkel); Martha Hegemann
1932: „Neue Bilder Graphik Plastik“ [„Gruppe 1932“] (dabei Friedrich Ahlers-Hestermann, Heinrich Maria Davringhausen, Michael Düx, Franz Esser, Otto Freundlich, Heinrich Hoerle,
Alexandra Povorina, Anton Räderscheidt, Hans Schmitz, Franz Wilhelm Seiwert)
1933: Franz Radziwill; Hildegard Domizlaff, Helen Wiehen
1934: Magda Felicitas Auer, Xaver Fuhr; Leo Grewenig; Josef Bell
1935: Ewald Mataré; Walter Lindgens
1936: Christian Rohlfs, Magda Felicitas Auer; Hugo Erfurth (Photographien)
1937: Carlo Mense

Bemerkung:
Im Sommer 1925 wurde in der Altstadt gegenüber dem Dom an der Adresse Unter Fettenhennen 11 das erste Kölner „Galeriehaus“ eröffnet (Vom Dadamax zum Grüngürtel 1975, S. 28), wo sich neben dem Kunsthandel von -> DR. JAFFE-ALICE GUTTMANN auch die Galerien -> S. SALZ, Becker-Newmann sowie eine Zweigstelle des -> KUNSTHAUS GOYERT unter einer Anschrift befanden. Im Erdgeschoss befand sich seit 1905 das 1855 gegründete und noch heute bestehende bekannte Café Reichard.
Die „Kölnische Volkszeitung“ vom 11. 8. 1925 meldete in einer Notiz die Eröffnung der Galerie Becker-Newmann und Luise Straus-Ernst berichtete über die zuerst eröffneten Galerien Becker-Newman sowie die Galerie S. Salz: „Die neu eröffnete Galerie Dr. Becker und Alfred Newman, Unter Fettenhennen 11, bringt in ihrer ersten Ausstellung chinesische Grabkeramik und Steinplastik, frühe chinesische Keramik von ausgezeichneter Qualität und Siamplastik […] . Das zweite Spezialgebiet dieser Kunsthandlung, nämlich exotische Kunst, ist mit einigen Kongoplastiken gut vertreten, die im Kunsthandel der Nachkriegszeit so überaus selten geworden sind.“ Nach der Besprechung der Ausstellung moderner französischer Gemälde bei S. Salz wird die Eröffnung der beiden Galerien begrüsst: „Für den Kölner Kunstmarkt ist diese Bereicherung um zwei rührige Firmen sehr erfreulich, um so mehr, als die von ihnen bevorzugten Einzelgebiete bisher hier kaum gepflegt wurden.“ (Kunstchronik und Kunstmarkt. Nr. 20/21 v. 15./22. 8. 1925, S. 356, gez.: L. St.-E.)
Namensgeber und Inhaber waren der Jurist Dr. Andreas Becker (1894-1972) und der aus Hamburg stammende, 1894 geborene Alfred Newman. Als Mitarbeiter werden Aloys Faust, der im Nachkriegsköln einen Kunsthandel gründete, in dem er neben antiken Möbeln moderne Kunst ausstellte (Wilfried Dörstel 1991, S. 49) und Luise Straus-Ernst (1893-1941) genannt (Max Erst in Köln 1980, S. 289). Sie war Kunsthistorikerin, Kunstschriftstellerin und die erste Ehefrau von Max Ernst.
Neben dem Galerieangebot von Asiatischer und Exotischer Kunst wurden in den Jahren 1926 bis 1928 auch gelegentlich Ausstellungen von zeitgenössischen Künstlern veranstaltet (1926 Anton Räderscheidt, 1927 Richard Seewald, Kurt Schwitters, 1928 Walter Lindgens, Otto Freundlich, Georg Kolbe, Edgar Degas), ehe das Programm der Galerie endgültig auch auf „Moderne Kunst“ ausgeweitet wurde. Die Ausstellung von Seewald, Kolbe und Degas wurden gemeinsam mit der -> GALERIE DR. JAFFE veranstaltet, die Kataloge weisen den Aufdruck „Dr. Jaffe Alte Kunst Moderne Kunst, Köln und Dr. Becker-Newmann, Köln“ auf. Ob es sich dabei lediglich um eine Zusammenarbeit oder einen vorübergehenden Zusammenschluss der beiden Galerien handelte, bleibt vorerst ungeklärt.
1929 zeigte der zur „Gruppe progressiver Künstler“ zählende Franz Esser die Ergebnisse seiner Pariser Reise und der Rezensent meinte, der Künstler sei „eine künstlerische Kraft, mit deren positiver Aufwärtsentwicklung und deren heute schon höchst bedeutsam künstlerischem Wert man rechnen muß“ (Kölner Stadtanzeiger 1929, zit. in: Franz Esser 1993, S. 16).
Im selben Jahr besuchen die Kunsthändler auf Anregung von Otto Erich Jaffe (-> DR. JAFFE-ALICE GUTTMANN, Köln) Gorge Minne, der seit Jahren keine Ausstellung mehr in Deutschland hatte, in Belgien, worüber Luise Straus-Ernst berichtete (Andreas Becker macht Besuch bei Minne.- in: Der Querschnitt. 1929, S. 374, gez.: L. S.-E.). Dabei wurde eine Ausstellung in Köln vereinbart, die Ende 1929 stattfindet. Gleichzeitig übernimmt die Kunsthandlung auch die Vertretung des Künstlers (Anzeige in: Die Kunst. H. 3 v. Dezember 1929, Anzeigenseite 25).
Zu welchem Zeitpunkt die Galerie von Fettenhennen 11 auf den Wallrafplatz 2 übersiedelte, ist derzeit nicht feststellbar. 1930 erfolgte ein weiterer Umzug ins Nebenhaus Wallrafplatz 4 (Umzugsanzeige in: a bis z. H. 8 v. Juni 1930, S. 32), wo die neuen, von Heinrich Hoerle und Hans Heinz Lüttgen gestalteten Räume (Heinrich Hoerle 1981, S. 160; Marta Hegemann 1990, S. 22-23) mit Werken der Künstler der Galerie ( dabei u. a. James Ensor, Martha Hegemann, Heinrich Hoerle, George Minne, Franz Radziwill, Anton Räderscheidt, Franz Wilhelm Seiwert) am 1. Juli 1930 eröffnet wurden (Das Kunstblatt. H. 9 v. September 1930, S. 288).
Die erste Einzelausstellung am neuen Standort war dem von der Galerie vertretenen Otto Freundlich gewidmet, der bereits 1928 eine Personale bei Becker-Newman hatte. Diesmal wurde dessen Gesamtwerk ausgestellt. Zu dieser Ausstellung gibt es eine Erinnerung von Andreas Becker aus der Nachkriegszeit: „Wie groß die Verehrung und die Bedeutung Otto Freundlichs im Kreise der Gruppe [Gruppe progressiver Künstler] ist, zeigt die selbstlose Arbeit der Freunde Hoerle, Jatho, Seiwert usw. für das Zustandekommen einer Gesamtausstellung seiner Malereien und Plastiken, die in meiner damaligen Galerie am Wallrafplatz im August des Jahres 1930 eröffnet werden konnte. Diese Ausstellung war […] eine der seltenen Gelegenheiten, das Werk dieses Meisters der abstrakten Kunst in seiner ganzen Bedeutung zu erleben.“ (Andreas Becker: Erinnerung an Otto Freundlich.- in: Hoerle und Seiwert 1952, S. 45-48; Zit. 47-48)
August bis September 1931 folgte eine weitere Ausstellung Freundlichs mit neuen Ölbildern, Pastellen und Graphik (a bis z. H. 18 v. Oktober 1931, S. 71; Das Kunstblatt. H. 11 v. November 1931, S. 321). Im selben Jahr 1931 wurde Martha Hegemann, deren Vertretung Becker-Newman übernommen hatte, in einer ersten grossen Einzelausstellung (nachdem sie bereits 1929 gemeinsam mit Edgar Tytgat ausgestellt hatte) präsentiert. Diese Ausstellung wurde gemeinsam mit der  BÜCHERSTUBE AM DOM G. M. B. H. veranstaltet (Marta Hegemann 1990, S. 94), die damit das Ausstellungsprogramm in ihren Räumen begann (Fünfzig Jahre 1981, S. 10).
„In der Kunsthandlung Dr. Becker, Wallrafplatz, und in der Bücherstube am Dom sind zurzeit Arbeiten der Kölner Malerin Martha Hegemann ausgestellt. Zum ersten Mal tritt die Künstlerin mit einer umfassenden Schau ihrer Arbeit vor die Öffentlichkeit. Bei Dr. Becker sieht man die Bilder, in der Bücherstube sind die Aquarelle und Studien zu den Bildern ausgestellt […]. Anmutig farbige Reize sind im Weißgrau der Bilder, stärker noch in den Aquarellen und Temperablättern entwickelt […]. In den Bildern ist verfestigte Form, starker Drang im Zusammenfassen aller Einzelheiten. Aquarelle und Studien leben vom Reiz des Augenblicks und seiner bunten Einfälle. Wer sich nicht zu eigensinnig abschließt, kann einen Zugang zu den Arbeiten der Hegemann finden.“ (Kölner Stadt-Anzeiger. 21. 11. 1931, Abdruck in: Marta Hegemann 1998, S. 78).
Der besondere Einsatz der Galerie für die „Gruppe progressiver Künstler“, deren Mitglieder
Jankel Adler, Martha Hegemann und Heinrich Hoerle von Becker-Newman vertreten wurden, zeigte sich auch in der Veranstaltung einer grossen Graphikausstellung 1931, wo neben den in Köln wirkenden Künstlern auch zahlreiche assoziierte Künstler aus ganz Deutschland beteiligt waren, dabei u. a. Petrus Alma, Gerd Arntz, Adolf Bauer-Saar, Willi Baumeister, Egon Engelien, Otto Freundlich, Leo Grewenig, Walter Heisig, Raoul Hausmann, Heinrich Hoerle, Margarete Kubicka, Stanislaw Kubicki, Laszlo Moholy-Nagy, Henrik Neugeboren, Oskar Schlemmer, Hans Schmitz, Franz Wilhelm Seiwert (Abbildung der Einladung in Seiwert 1978, S. 54). Diese Präsentation war als Wanderausstellung geplant, die auch in Saarbrücken, Frankfurt, Stettin, Kaiserslautern und Wiesbaden gezeigt werden sollte (a bis z. H. 19 v. November 1931, S. 76).
Das ursprüngliche Programm mit asiatischer und exotischer Kunst wurde daneben weiter gepflegt. So wurden beispielsweise 1932 japanische Holzschnitte aus zwei rheinischen Sammlungen und eine Kollektion Bronzen aus Luristan ausgestellt (Die Kunst. H. 7 v. April 1932, S. 5-6). 1933 hatte Franz Radziwill, der seit etwa 1930 mit Werken in der Galerie vertreten war, eine Einzelausstellung. Der Künstler hatte seinen Vertrag mit der Berliner Galerie  NEUMANN-NIERENDORF gelöst und wurde nun von Becker-Newman vertreten (Gerhard Wietek 1990, S. 274).
Ob die um 1933 von Max Sauerlandt angeregte Ausstellung mit den Hamburger Künstlern
Willi Nass, Richard Haizmann und Naum Slupetzky zustande kam, ist nicht gesichert (Maike Bruhns 2001, S. 295-296).
Die in einer Publikation von 1975 kolportierte Schliessung der Galerie im Jahre 1933 (Vom Dadamax zum Grüngürtel 1975, S. 24) hat sich als falsch erwiesen, da Ausstellungen bis 1937 nachgewiesen werden können: 1934 hatte die junge Kölner Malerin Magda Felicitas Auer ihre erste Galerieausstellung, auch Xaver Fuhr und Leo Grewenig wurden präsentiert, 1935 sind Ausstellungen von Ewald Mataré sowie Walter Lindgens (der bereits 1928 ausgestellt hatte) zu belegen, 1936 zeigten Christian Rohlfs und Magda Felicitas Auer neue Werke, und der Photograph Hugo Erfurth stellte anlässlich seines 40jährigen Berufsjubiläums aus, und im Herbst desselben Jahres ist noch eine Ausstellung der 1924 von Friedrich Vordemberge (einem Cousin des berühmteren Friedrich Vordemberge-Gildewart) gegründeten „Ausstellungsgemeinschaft Kölner Maler“ (Mitglieder waren u. a. Josef Bell, Alfred Dupré, Emil Flecken, Barthel Gilles, Johannes Greferath, Käthe Imhoff, Josef Mangold) zu nennen (erwähnt bei Adam C. Oellers 1987). 1937 wurde Carlo Mense gezeigt, von dem im selben Jahr bei der Aktion „Entartete Kunst“ 34 Werke aus deutschen Museen beschlagnahmt wurden.
Zwischen 1926 und 1937 sind eine Reihe von Verkäufen der Galerie nachzuweisen. Einer der Sammler, die regelmässig Werke bei Becker-Newman erwarben, war der Kölner Rechtsanwalt Josef Haubrich (1889-1961), der u. a. Werke von Jankel Adler, Otto Dix, Barthel Gilles, George Grosz, Heinrich Hoerle, August Macke, Emil Nolde bei Becker-Newman erwarb (Meisterblätter 1989). Eine Kohlezeichnung von Peter Abelen und je ein Aquarell von Gustav Decker und Ewald Mataré erwarb 1935 das Wallraf-Richartz-Museum (100 Arbeiten 1986, S. A 4, A 10, A 34), das Kölner Kunstgewerbemuseum erwarb aus der Ausstellung von F. W. Seiwert zwei (von der Mutter des Künstlers ausgeführte) Häkelarbeiten (a bis z. H. 2 v. November 1929, S. 8).
Nach der 1937 erfolgten Schliessung der Galerie emigrierte Alfred Newman nach London, Andreas Becker ging nach Paris und kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Köln zurück, wo er sich u. a. im Kölner Kunstverein engagierte. Hier war er seit 1946 im Vorstand tätig und fungierte 1961-1971 als Vorsitzender.
Daneben schrieb er Beiträge zu Katalogen von Künstlern, die in der Zwischenkriegszeit bei ihm ausgestellt hatten wie beispielsweise zu den Ausstellungen von Walter Lindgens (Köln 1953) und Franz Maria Jansen (Leverkusen 1955) sowie Erinnerungen an Otto Freundlich (Abdruck in Hoerle und Seiwert 1952, S. 45-48) und eine Würdigung des Sammlers Josef Haubrich (Josef Haubrich 1959, S. 57-68).
Andreas Becker wurde mehrfach portraitiert, beispielsweise 1930 von Heinrich Hoerle (Heinrich Hoerle 1981, S. 242) und Anton Räderscheidt (Kölnischer Kunstverein 1989, Band 1, S. 171). Beide Werke befinden sich heute ebenso im Museum Ludwig in Köln, wie zahlreiche Werke, die aus dem Nachlass des Kunsthändlers und Sammlers als Geschenke dem Museum übereignet wurden (100 Arbeiten 1986).

Nachweise:
Maecenas 1927; Maecenas 1930

Hoerle und Seiwert. Moderne Malerei in Köln zwischen 1917 und 1933. Eine Monographie. Hrsg. v. Hans Schmitt-Rost.- Köln 1952
Josef Haubrich. Sammler und Stifter. Kunst des XX. Jahrhunderts in Köln. Hrsg. v. Peter Fuchs.- Köln [1959]
Vom Dadamax zum Grüngürtel. Köln in den 20er Jahren.- Köln 1975
Uli Bohnen, Dirk Backes: Der Schritt, der einmal getan wurde, wird nicht zurückgenommen. Franz W. Seiwert. Schriften.- Berlin 1978
Franz W. Seiwert 1894-1933. Leben und Werk. Text und Werkverzeichnis Uli Bohnen.- Köln 1978
Max Erst in Köln. Die rheinische Kunstszene bis 1922.- Köln 1980
Heinrich Hoerle. Leben und Werk 1895-1936.- Köln 1981
Fünfzig Jahre Bücherstube am Dom 1931-1981. Hrsg. v. Werner Neise.- Köln 1981
100 Arbeiten auf Papier aus der Graphischen Sammlung des Museums Ludwig Köln mit Bestandsverzeichnis der Zeichnungen.- Köln 1986
Adam C. Oellers, Michael Euler-Schmidt: Barthel Gilles 1891-1977. Leben und Werk.- Recklinghausen 1987
Kölnischer Kunstverein. Einhundertfünfzig Jahre Kunstvermittlung.- Köln 1989
Meisterblätter aus der Sammlung Josef Haubrich - zum 100. Geburtstag des Sammlers. [Umschlagtitel]- Köln 1989
Marta Hegemann (1894-1970). Leben und Werk.- Köln 1990
Gerhard Wietek: Franz Radziwill - Wilhelm Niemeyer. Dokumente einer Freundschaft.- Oldenburg 1990
Wilfried Dörstel: „In Köln war alles sanfte Provinz.“ Aspekte der Entwicklung des Kunsthandels und der Galerien in Köln 1945-1960.- in: Kölner Museums-Bulletin. Köln. Heft 4, 1991. S. 39-55
Franz Esser 1891-1964. Die Kölner Progressiven Jahre.- München 1993
Maike Bruhns: Kunst in der Krise. Künstlerlexikon Hamburg 1933-1945. Verfemt, verfolgt, verschollen, vergessen.- Hamburg 2001
Franz Martin Esser: Die Gruppe Kölner Progressive und ihr künstlerisches Umfeld (1920-1933).- Weimar 2008