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Theodor Heller vorm. J. Littauer
  • © Berlinische Galerie / Wolfgang Wittrock
  • Repro: Berlinische Galerie
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HELLER, TH.
THEODOR HELLER VORM. J. LITTAUER
KUNSTHANDLUNG THEODOR HELLER AM ODEONSPLATZ
THEODOR HELLER KUNSTHANDLUNG AM ODEONSPLATZ

Adresse: MÜNCHEN, Bayern, Odeonsplatz 2
Inhaber: Theodor Heller
Bestand: Gründung 1. 1. 1936
Charakteristik: Kunsthandlung, Rahmenhandlung
„Kunsthandlung Theodor Heller am Odeonsplatz. Gemälde, Graphik, Reproduktionen, Rahmen“ (Anzeige in: Grosse Deutsche Kunstausstellung 1938, Anzeigenseite 9; 2. Deutsche Architektur- und Kunsthandwerkausstellung im Haus der Deutschen Kunst zu München. 10. Dezember 1938 bis 10. April 1939. Anzeigenseite 44); „Kunsthandlung Theodor Heller am Odeonsplatz. Gemälde moderner Künstler, Holzschnitte, Lithographien und Radierungen, Reproduktionen nach alter und neuer Kunst, Bücher und Zeitschriften über Kunst und Künstler, Kunstgewerbe, Bilderrahmen aus eigener Werkstätte“ (Anzeige in: Grosse Deutsche Kunstausstellung 1939, Anzeigenseite 6; Grosse Deutsche Kunstausstellung 1940, Anzeigenseite 17; Münchner Kunstausstellung 1942 Maximilianeum. S. 95)

Ausstellungen:
1937: 8 jüngere Münchner Maler; Hans Gött, Bilder und Zeichnungen 1920-1937; Willi Geiger; Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen; Georg Schrimpf, Franz Lenk

Bemerkung:
Am 1. Januar 1936 übernahm Theodor Heller die am selben Platz befindliche und seit 1883 bestehende Galerie -> LITTAUER und führte sie unter dem Namen „Theodor Heller vorm. J. Littauer“ weiter. Wenig später firmierte er unter dem Namen „Kunsthandlung Theodor Heller am Odeonsplatz“.
1937 sind einige Ausstellungen zu belegen, die nachgewiesenen Anzeigen lassen darauf schliessen, dass Heller auch während des Krieges aktiv den Kunsthandel betrieb.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist Theodor Heller mit seiner Galerie unter der Anschrift Salvatorplatz 3 wieder aktiv und zu den von ihm in der Nachkriegszeit ausgestellten Künstlern gehörten beispielsweise Edgar Ehses, H. A. P. Grieshaber, Josef Hegenbarth,
Rudolf Kugler, Franz Lenk, Rolf Müller-Landau, Otto Pankok, Albert Schäfer-Ast und Conrad Westphal.

Nachweise:
Adressbuch des Deutschen Buchhandels

Nationalsozialismus und „Entartete Kunst“. Die „Kunststadt“ München 1937. Hrsg. v. Peter-Klaus Schuster.- München 1987
Annette Doms: Neue Wege. Über die Situation und Rezeption moderner Malerei in der Münchner Nachkriegszeit.- Dissertation München 2004