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Eduard Walz Alte und neue Graphik
  • © Berlinische Galerie / Wolfgang Wittrock
    • Werner J. Schweiger (1949 - 2011)

  • TitelEduard Walz Alte und neue Graphik[Eintrag für geplante Publikation "Lexikon des Kunsthandels der Moderne im deutschsprachigen Raum 1905-1937"]
  • Datierung2005 - 2011
  • GattungManuskripte
  • Materialdigital
  • KonvolutKunstarchiv Werner J. Schweiger
  • InventarnummerBG-WJS-M-1,199
  • CreditlineZustiftung Christa M. Schweiger, Wien und Wolfgang Wittrock, Berlin, 2016
  • AusgestelltNein
Transkription / Beschreibung
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Zugehörige Objekte

WALZ
EDUARD WALZ ALTE UND NEUE GRAPHIK
ED. WALZ ALTE UND NEUE GRAPHIK
KUNSTHANDLUNG ED. WALZ
KUNSTANTIQUARIAT ED. WALZ

Adresse: MÜNCHEN, Bayern, Promenadeplatz 21 (1919-etwa 1930); Barerstrasse 46 (Zweiggeschäft um 1922); Adalbertstrasse 18 (um 1930/31); Amalienstrasse 38 (ab etwa 1932)
Inhaber: Dr. Otto Fischer, Reinhard Schmitz (1919-1921); Reinhard Schmitz (1921-1938); Anneliese Schmitz (ab 1938)
Bestand: 1919-(1942)
Charakteristik: Kunsthandlung, Kunstantiquariat, Graphikhandlung
„Eduard Walz. Alte und neue Graphik. Handzeichnungen“ (Anzeige in: Der Sammler. Nr. 18 v. 16. 5. 1922, S. 285); „Ich biete an Gemälde alter deutscher, holländischer u. italienischer Schule, außerdem Boecklin, Bourgignon, Brouwer, Defregger, Feuerbach, Hess, F. A. Kaulbach, W. Kaulbach, Lenbach, Menzel, George Michel, Ed. Schleich sen., Steenwyk, Teniers, Thoma, Zumbusch. Kunsthandlung Ed. Walz. München, Barerstrasse 46 gegenüber der Neuen Pinakothek“ (Anzeige in: Der Sammler. Nr. 26 v. 1. 7. 1922, S. 414); „Kunstantiquariat Eduard Walz. München, Promenadeplatz 21/II /Tel. 25578. Alte und neue Graphik, Handzeichnungen“ (Anzeige in: Münchener Kunstausstellung 1922 im Glaspalast, Anzeigenseite 50); „Alte und Moderne Graphik. Handzeichnungen - Kunstbücher. Kunstantiquariat Ed. Walz München Amalienstrasse 38“ (Anzeige in: Münchener Kunstausstellung 1938.- München: Maximilianeum Mai-Oktober 1938, S. 92).

Ausstellungen:
1924: Max Slevogt. Graphik, Mappenwerke und illustrierte Bücher (veranstaltet gemeinsam mit -> KUNSTHANDLUNG OTTO WILHELM GAUSS); Adolph Menzel
1925: Original- und Reproduktionsholzschnitte von Oskar Bangemann, Reinhold Hoberg, Martin Hönemann

Bemerkung:
Das Kunstantiquariat „Alte und Neue Graphik Eduard Walz“ wurde am 15. Mai 1919 gegründet und am Promenadeplatz 21 etabliert. Inhaber waren Dr. Otto Fischer und Reinhard Schmitz.
Der Kunsthistoriker Otto Fischer (1886-1948) war in seiner Münchener Zeit auch mit zeitgenössischer Kunst befasst und schrieb 1912 den Text zu dem Band „Das Neue Bild. Veröffentlichungen der Neuen Künstlervereinigung München. (Das Neue Bild 1912). Die „Neue Künstlervereinigung München“ war der Vorläufer der Künstlervereinigung „Der blaue Reiter“ und stellte wie diese bei -> THANNHAUSER aus.
„Nach dem Krieg hatte mein Vater in München ein Antiquariat eröffnet, das wohl in den damaligen Zeiten wenig einbrachte. Doch schon zwei Jahre später bekam er den Ruf nach Stuttgart“ (Otto Fischer 1986, S. 18). Otto Fischer trat als Mitinhaber 1921 aus und übersiedelte als Vorstand (später Direktor) der Staatlichen Landeskunstsammlungen Württembergs (Staatsgalerie) nach Stuttgart.
1921-1938 war Reinhard Schmitz Alleininhaber, um 1930/1931 fand eine Übersiedlung in die Adalbertstrasse 18 statt, ab etwa 1932 in die Amalienstrasse 38. Ab 1938 firmierte das Geschäft unter dem Namen „Kunstantiquariat Ed. Walz Inh. Anneliese Schmitz“ und bestand bis zumindest 1942.
1925 ist ein Katalog „Alte und neue Graphik“ nachzuweisen (Monatshefte für Bücherfreunde und Graphiksammler. H. 3, 1925, S. 198).

Nachweise:
Adressbuch des Deutschen Buchhandels; Müller, Adressbuch des Deutschen Buchhandels und verwandter Berufszweige; Adressbuch der Antiquare 1926; Internationales Adressbuch der Antiquare 1928 (bis 1940)

Das Neue Bild. Veröffentlichungen der Neuen Künstlervereinigung München. Text von Otto Fischer.- München: Delphin-Verlag 1912
Otto Fischer ein Kunsthistoriker des zwanzigsten Jahrhunderts Reutlingen 1886 - Basel 1948. Hrsg. v. der Stadt Reutlingen 1986 (Sonderdruck aus: Reutlinger Geschichtsblätter. Neue Folge 25, 1986)