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Permanente Kunstausstellung Inhaber Felix Fleischhauer
  • © Berlinische Galerie / Wolfgang Wittrock
  • Repro: Berlinische Galerie
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FLEISCHHAUER
PERMANENTE KUNSTAUSSTELLUNG INHABER FELIX FLEISCHHAUER
FELIX FLEISCHHAUER

Adresse: STUTTGART, Württemberg (Baden-Württemberg), Königstrasse 13; Rote Strasse 1; Kanzleistrasse 11; Seestrasse 76
Inhaber: Felix Fleischhauer
Bestand: Gründung 1901
Charakteristik: Permanente Kunstausstellung, Auktionen
„Permanente Kunstausstellung. Inhaber: Felix Fleischhauer“ (Galerieaufkleber); „Grosse Kunst-
Auktion in den Sälen des oberen Museums II. Stock veranstaltet von der Permanenten Kunstausstellung Inh. Felix Fleischhauer […]“ (Anzeige in: Der Kunstmarkt. Nr. 9 v. 1. 12. 1905, S. 59; „Felix Fleischhauer. Hofkunsthändler. Oberes Museum. Kanzleistr. 11/1. Ankauf und Verkauf von erstklassigen Gemälden, Antiquitäten, Württembergica-Blättern, Möbeln, Perserteppichen sowie Uebernahme einzelner Gegenstände und ganzer Sammlungen zu 1/4 jährlich stattfindenden Versteigerungen.“ (Anzeige in: Antiquitäten-Zeitung. H. 21 v. 1. 11. 1926, S. 207)

Bemerkung:
Die 1901 von Felix Fleischhauer gegründete Kunsthandlung nannte sich „Permanente Kunstausstellung“ und warb mit dem Angebot an Ölgemälden, Aquarellen, Pastellen, Skulpturen und Kunstgewerbe. Es wurden auch regelmässig Kunstauktionen veranstaltet (die 80. Versteigerung fand 1921 statt), womit Fleischhauer für lange Zeit der einzige Auktionator auf diesem Gebiet in Stuttgart war.
Der Stuttgarter Sammler Hugo Borst (1881-1967) erwarb in der Frühzeit seiner Sammeltätigkeit bei „den lebendigen Versteigerungen des Hofkunsthändlers Felix Fleischhauer“ (Hugo Borst 1941, S. 9).
Im Kunstadressbuch Pantheon 1914 ist Fleischhauer auch als Sammler eingetragen mit den Gebieten Württembergensia, Ludwigsburger Porzellan, Zinn, Öl, Aquarelle, Federzeichnungen, Radierungen (Pantheon 1914, S. 442)

Nachweise:
Seelig 1903; Jahrbuch der bildenden Kunst 1904; Dressler 1906, 1907, 1908; Pantheon 1914; Handbuch des Kunstmarktes 1926; Pantheon 1926; Maecenas 1930; Adressbuch 1933

Hugo Borst: Wie ich Sammler wurde. Erinnerungen und Bekenntnisse.- Stuttgart 1941