Resultate:  1

  • 16 17 1 15 3 4 2 14 5 6 13 11 10 7 9 8 12
  • 05
  • AUFBRUCH DER AVANTGARDE
    Expressionismus in Berlin 1910–1918

    Der aufkommende Expressionismus polarisierte die Kunstszene Berlins. Viele der inzwischen etablierten Künstler der Secession nahmen eine kritische, ablehnende Haltung zu der neuen Stilrichtung ein. Im Jahr 1910 spaltete sich eine Gruppe meist jüngerer Künstler von der Secession ab, viele aus dem Umfeld des Expressionismus, weil ihre Arbeiten nicht zur Jahresausstellung zugelassen worden waren. Sie gründeten die Neue Secession in Berlin, die von 1910 bis 1914 bestand. Diese Vereinigung hatte neben Herwarth Waldens Avantgarde-Galerie Der Sturm wesentlichen Anteil an der Durchsetzung des Expressionismus in Berlin und Deutschland.

    Maler des Expressionismus stellten schon vor dem Ersten Weltkrieg die Wirklichkeit als eine nervöse, aus den Fugen geratene Welt dar. Schauplatz ihrer Kunst war die jüngste aller europäischen Großstädte: Berlin. In zahlreichen sozialkritischen Werken der Zeit bevölkern Kriegsversehrte, Prostituierte und Bettler die Straßen. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges strebten viele Künstler nicht mehr nach allgemeingültigen Wahrheiten, sondern brachten ihre persönlichen Erlebnisse von Krieg, Zerstörung und Umbruch zum Ausdruck.

Ausgestellte Objekte

Resultate:  7

Bildnis Herwarth Walden
  • 1917
  • Bronze
  • 53 x 37 x 35 cm (Objektmaß)
Bildnis Nell Walden
  • 1916
  • Öl auf Leinwand
  • 100x80 cm (Bildmaß)
Jüngster Tag
  • 1916
  • Öl auf Leinwand
  • 100 x 150 cm (Bildmaß)
Porträt Felixmüller
  • 1915
  • Öl auf Leinwand
  • 115 x 80 cm (Bildmaß)
Stürzender Engel
  • 1914
  • Öl auf Leinwand
  • 187 x 187 cm (Bildmaß)
Loth und seine Töchter
  • 1911
  • Öl auf Leinwand
  • 125 x 151 cm (Bildmaß)
Landschaft, Bild I
  • um 1914
  • Öl auf Leinwand
  • 81 x 100 cm (Bildmaß)