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Selbstbildnis
  • © Urheberrechte am Werk erloschen
  • Repro: Kai-Annett Becker
    • Max Liebermann (1847 - 1935)

  • TitelSelbstbildnis
  • Datierung1912
  • GattungGemälde
  • MaterialÖl auf Leinwand
  • Masse88 x 70 cm (Bildmaß), 108 x 90,5 x 8 cm (Rahmenmaß)
  • Stempel/Signatursigniert und datiert oben rechts: "M. Liebermann 1912"
  • InventarnummerBG-M 4053/87
  • CreditlineErworben aus Mitteln der Stiftung DKLB, Berlin, 1986
  • AusgestelltJa
Text

Max Liebermann zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Naturalismus und Impressionismus in Deutschland. Von 1899 bis 1911 Vorsitzender der „Berliner Secession“ war er eine zentrale Persönlichkeit im künstlerischen Leben Berlins um 1900. Seit dieser Zeit entstanden zahlreiche Porträts der gehobenen Berliner Gesellschaft. Eine eigene, umfangreiche Gruppe bilden Liebermanns Selbstbildnisse. Stets gut gekleidet, im Atelier oder wie hier vor neutralem Hintergrund, stellt er sich mit den Attributen des Künstlers und im bürgerlichen Habitus dar. Hierin veranschaulicht Liebermann seinen kunsttheoretischen Grundsatz: „Nicht in der Idee, sondern in der Ausführung der Idee liegt die Kunst.“

Einst Gründungsmitglied der oppositionellen Künstlergruppen „Vereinigung der XI“, „Berliner Secession“ und „Freie Secession“, wurde Max Liebermann 1920 zum Präsidenten der Akademie der Künste zu Berlin ernannt. Im Mai 1933 legte er aufgrund der politischen Umstände und seiner jüdischen Herkunft alle öffentlichen Ämter nieder.