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Pierrot lunaire
  • © unbekannt
  • Repro: Kai-Annett Becker
    • Theodor Werner (1886 - 1969)

  • TitelPierrot lunaire
  • Datierung1944
  • GattungGemälde
  • MaterialMischtechnik auf Leinwand
  • Masse114 x 146 cm (Bildmaß)
  • Stempel/Signatursigniert und datiert unten rechts: "Theodor Werner 44" - signiert unten Mitte: "Theodor Werner" - Aufkleber rückseitig auf dem Keilrahmen
  • InventarnummerBG-M 2007/79
  • CreditlineSammlung VEBA, 1979
  • AusgestelltJa
Text

Theodor Werner lebte ab 1930 in Paris. Als Mitglied der Künstler*innengruppe „Abstraction-Création“ gehörte er dort zur internationalen Avantgarde. 1935 kehrte er aus finanziellen Gründen nach Deutschland zurück und ließ sich in Potsdam nieder. Werners Malerei, die eine ungegenständliche Formensprache mit Figürlichem verbindet, wurde jedoch bald darauf als „entartet“ diffamiert. Für den Künstler gab es keine Ausstellungsmöglichkeiten mehr. Abstrakte Kompositionen wie „Pierrot lunaire“, die der nationalsozialistischen Kunstideologie nicht entsprachen, entstanden im Verborgenen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde sein Werk bei einem Luftangriff fast vollständig zerstört. Nach 1945 wandte sich Werner dem abstrakten Expressionismus zu und gehörte in Deutschland zu dessen führenden Vertreter*innen.