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Hanna Höch bij d'Andretsch, - Mevr. Valkema in 't Center. [Haagsche Telegraaf, Den Haag]
  • Repro: Anja Elisabeth Witte
    • Haagsche Telegraaf

  • TitleHanna Höch bij d'Andretsch, - Mevr. Valkema in 't Center. [Haagsche Telegraaf, Den Haag]Rezension zur Ausstellung Hannah Höchs in der Galerie d'Audretsch, Den Haag, Mai bis 12. Juni 1934.
  • Datevermutlich 25.05.1935
  • CategoryDruckerzeugnis
  • ClassificationZeitungsausschnitt
  • MaterialPapier, gedruckt
  • InscriptionHandschriftliche Anmerkung von Hannah Höch: "telegraaf".
  • Amount1
  • FondsNachlass Hannah Höch
  • Other NumberBG-HHE II 34.37
  • CreditlineErworben aus Mitteln des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1979
  • On DisplayNo
Transcription / Description
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Übersetzung aus dem Holländischen:

"Kunst in Den Haag
Hanna Höch bei D'Andretsch
Frau Valkema im Center
's-Gravenhage, 25. Mai
Man könnte Hanna Höch wegen des Phantasmagorischen in der Mehrzahl ihrer Bilder vielleicht einen deutschen Odilon Redon nennen, doch schwingt bei ihr oft etwas Groteskes und Sarkastisch-Karikaturistisches mit, das man bei Redon nicht findet. Darüber hinaus arbeitet Hanna Höch mit Vorliebe in Farbe, und auch das bringt ein Element in ihr Werk, etwas Heiteres, Ausgelassenes nämlich, das bei dem Franzosen fehlt. Auf den ersten Blick kann man den Eindruck gewinnen, daß man karikaturistische Illustrationen vor sich hat, aber dieser Eindruck währt nur kurz. Die Quelle, aus der sich diese merkwürdigen Dinge speisen, ist visionärer Natur. Ihr Gestus ist nicht selten komisch, doch dann auch wieder der eines herben Humors. Manchmal wird er gar spukhaft-unheimlich.
Es sind Arbeiten, die an der Masse vorbeigehen. Sie wird ihnen verständnislos gegenüberstehen, es seltsam, gruselig und verrückt finden. Vielleicht auch etwas scheu zurückweichen, in der unbewußten Furcht, daß diese Dämonen etwas mit ihr zu schaffen kriegen könnten, in ihrem Ursprung vielleicht gar etwas mit ihr zu tun haben könnten. Man will nicht gern «den Teufel an die Wand gemalt» [auf deutsch] sehen. Man könnte etwas von sich selbst darin finden."